R4F6, 1100cc, 44 PS,mit großen Scheiben hinten, 163 tkm. Restaurationsobjekt. FP 250,-.Standort Nähe Knittlingen. Der Wagen wurde vor etwa drei Jahren auf einem werksneuenRahmen aufgebaut. Der Haken dabei: Da es keine Chassis für lange Transportemehr gab wurde ein kurzer Rahmen aufgetrennt und verlängert. Er hat damit auchTÜV bekommen. Sagen wir mal so, der TÜV hat’s wohl nicht gesehen. Von untensieht alles vernünftig gemacht und gerade aus. Leider wurde der neue Rahmen vorher nicht anständig lackiertund geschützt. Also gehört die Karrosserie nochmal abgenommen, und die Sacheordentlich gemacht. Auch die Antriebseinheit sollte ausgebaut werden zumAbdichten. Laufleistung unbekannt, da ATM. Öldrucklampe erlischt bei schon beiStarterdrehzahl, Kompression 11-13 bar, nicht verschlammt. Also technisch machtder Motor einen ganz guten Eindruck, aber rundrum stark verölt. Fahrwerks und bremsseitig wurde wohl vor’m letzten TÜV sehrviel erneuert. Alle Gelenke und Stoßdämpfer vorne, Bremsleitungen u. dievorderen Schläuche. Karosserie: Die Seitenscheiben wurden verblecht, sogar rechtvernünftig gemacht, aber an den Schweißpunkten fängt’s an zu rosten. Scheibenund Rahmen sind vorhanden, man kann das relativ einfach rückgänig machen. Der rechte Innenkotflügel und das LinkeA-Säulen-Dreiecksblech sollten erneuert werden. Ansonsten außer Motorhaubeerstaunlich wenig Beulen. Rost an den Schweller, hinteren Radlaufkanten hältsich in Grenzen. Ladefläche, hintere Radkästen, B-Säulen sehen sehr gut aus. Innenausstattung durchgehend schlecht und im Detailgründlich verbastelt, olivgrün angepinselt. Alles in allem kein schöner Wagen aber eine wirklichlohnende Restaurationsbasis, weil außer dem Dreiecksblech kaum Schweißarbeitenund nur wenig Ausbeularbeiten erforderlich sind. |