Frage zur Bremswirkung
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Grzmblfxx


Schrauber 142 Beiträge
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Frage zur Bremswirkung, 03.06.2013 10:33
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Servus zusammen, ich habe in der Suche nichts gefunden, darum richte ich mich jetzt an die "alten Hasen". Ich habe den Eindruck, daß mein 83er F6 sehr schlecht bremst, d.h. es sind enorme Bremskräfte erforderlich (und ein vergleichsweise) langer Bremsweg, um die Räder zum blockieren zu bekommen. Mein Schrauber meint, daß sei "normal", aber es ist so, daß meine Frau mit dem Auto gar nicht fahren kann, weil die Bremskräfte zu hoch sind. Die Bremsbeläge sind noch einigermaßen dick, sodass kein Verschleiß die Ursache sein kann. Gerade mit dem 60PS Motor eigentlich eine äußerst unbefriedigende Gegebenheit, mit der ich so we´nig wie möglich fahren will... Ist das wirklich normal? Wenn Nein, woran könnte es liegen? Gab es einen Bremskraftverstärker? Können die Bremsschläuche zugequollen sein? Vielen Dank schonmal im Voraus! Andreas
Geändert von Grzmblfxx am 3.Jun.2013 10:35 |
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elch101


Profischrauber 1677 Beiträge
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RE: Frage zur Bremswirkung, 03.06.2013 12:10
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Das Wechseln der Bremsflüssigkeit kann schon mal Wunder bewirken in Sachen Schwammigkeit, Druckpunkt, Kraftübertragung. Auch wenn vorher keine Luft im System war. Scheibenbremsen können hervorragend bremsen - es kommt auf die Materialpaarung Scheibe-Beläge an. Leider gibt es so viele Hersteller und so viel Schrott auf dem Markt, daß ich auch kein Patentrezept weiß. Markenware wie Bosch ist vergleichsweiswe sehr teuer, bremst aber auch nicht wirklich berauschend. Sportbremsbeläge vom Alpine hatte ich mal, die waren gut nur haben sie Scheiben gefressen. Jurid ist preiswert und nicht schlecht. Bei Import aus französischer Dorfwerkstatt hab ich aber schon R4s gefahren die weitaus besser waren - nur hab ich nicht rausgefunden, was für Beläge verbaut wurden. Trommel bremst genau so gut. Wenn die Beläge hochwertig sind und vollflächig anliegen. Das tun sie bei jeder etwas älteren Bremse natürlich nicht, d.h. um da die volle Bremswirkung rauszuholen muß man nicht nur die Trommel ausdrehen sondern auch den Belag passend. Teurer Spaß. Einen externen BKV kann man nachrüsten - ist bei einer Bremsanlage die sonst i.O. ist aber unnötig. Gequollene Bremsschläuche verhindern zunächst nicht das Bremsen, aber das Zurückstellen, d.h. die Bremse schleift und läuft heiß. |
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RenaultFASA


Profischrauber 1561 Beiträge
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RE: Frage zur Bremswirkung, 03.06.2013 12:47
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Hallo! Scheiben- oder Trommelbremse? Wie alt sind die Beläge? (Meine waren noch voll i.O. (Belag ohne Ende), aber nach einem Wechsel hatte ich einen AHA-Effekt!) Bremskraftversstärker (z.B. Bendix Hydrovac Typ 140) gibt es, kostet aber jede Menge Geld! Gruß RF  Es geht nichts über Rohrstoßstangen!
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r4thomas

Profischrauber 919 Beiträge
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RE: Frage zur Bremswirkung, 04.06.2013 19:08
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Hallo Andreas, zunächst: R4‘s haben ziemlich unterschiedliche Verzögerungen. Ich habe einen GTL und einen F6, beide mit identischen Bendix-Scheibenbremsanlagen, und sehr verschiedenen Verzögerungen. Ich kann bestätigen, dass es an dem leider zufälligen Zusammenspiel von Scheibe und Belag liegt. Die Trommeln hinten bringen eh nur einen kleinen Beitrrag zur Bremswirkung (das durfte ich unlängst mit einem defekten HBZ feststellen). Auseinanderbauen und Reingen von Radbremszylindern ist sicherlich lobenswert und gut fürs Schrauberherz, verändert aber die Bremswirkung nicht sonderlich. Gruß, thomas |
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R4F6 Alpine


Profischrauber 2055 Beiträge
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RE: Frage zur Bremswirkung, 04.06.2013 20:11
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Einen Bremskraftverstärker vom alten R5 kann man einbauen wenn man einen mit 160 mm ø findet. der mit 180 mm ø passt nicht ohne grobe Blecharbeiten. Würde ich aber auch nicht machen. Der simpelste Umbau (wenn man die Bendix-Bremse drin hat) sind Bremssättel vom R5A/AT mit 48 mm Kolben. Die passen ohne Änderung in die Halter. Ich habe mir dann noch Sport-Bremsbeläge gegönnt und bin damit ganz zufrieden. Die richtige Materialpaarung ist halt entscheidend. |
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