Nettes Fundstück im Spiegel von 1964
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Franz2102


R4-Fahrer 73 Beiträge
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Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 28.10.2014 20:12
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Hallo zusammen Selbst der Spiegel hatte einen großen R4 Bericht www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174169.html Lustig nach heutigen Maßstäben Gruß Franz |
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elch101


Profischrauber 1677 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 01.11.2014 14:29
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Schön Und guckt mal: Die Leute waren damals noch ehrlich oder realistisch genug nicht ständig von 5 Litern Verbrauch zu fantern. |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 01.11.2014 15:22
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sparsamer als ein Käfer war er schon, aber auf 5 l ist man bestenfalls bei konstanter Autobahnfahrt mit max. Tempo 100 gekommen. |
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sprowi


Profischrauber 2605 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 02.11.2014 19:27
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Tja, der leidige Verbrauchsbetrug ALLER Autoanbieter. Ich kann das ewige schönreden der Autoerzeuger nicht mehr hören/lesen und nicht nachvollziehen. Nein eigentlich ist es ein Betrug und eine Verarschung des Konsumenten mit Genehmigung der EU. Ganz aktuell der Golf GTE soll nur 1,5 Liter verbrauchen. Der Verbrauch von 1,5 Litern ist reine Theorie und unter Laborbedingung, wenn überhaupt zu Stande gekommen. Da wird mit riesigen Aufwand und Technik (was anfällig und reparaturintensiv ist) agiert um unter Realbedingung 5-7 Liter zu verbrauchen. Ein Test in einer TV Sendung sollte beweisen, dass er 1000 Km mit einer Tankfüllung kommen kann, sie haben es geschafft, aber nicht schneller als 100 Km/h auf der Autobahn, keine Klima, Radio kein Fenster geöffnet obwohl ein sehr heißer Tag. Am Ende waren sie sogar nur mit 50 Km/h und als Verkehrshindernis unterwegs. Ein Auto um 39.600 wo ich nichts aufdrehen kann/darf und dahin schleichen soll um vielleicht die angegeben Werte erreichen zu können. Aber zurück zum Bericht: „Kraftvoll, aber spartanisch nackt“ Der R4 als Kraftvoll ist eine süße Beschreibung.  Cordialement Alois |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 03.11.2014 08:17
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Es ist auch bekannt, daß die Steuerungen moderner Motoren bewußt so ausgelegt werden, daß sie genau unter den Prüfbedingungen einen minimalen Verbrauch haben - der sich dann allerdings kaum jemals realisieren läßt. Allerdings muß man auch mit einem Auto, mit dem sich real unter 4l/100km fahren läßt (wie dem Polo einer Bekannten), einige Kompromisse machen. Das fängt an bei knüppelhart aufgepumpten Reifen (an einer Tanke wollte man ihr nicht glauben, daß in die Vorderräder über 2,5atm reingehörten) und entsprechendem Fahrkomfort und hört mit fast ständig untertourigem Fahren des Dreizylinder-Diesels mit entsprechendem Gerappel auf. |
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r4cabrio


Profischrauber 569 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 03.11.2014 12:12
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Hallo Gemeinde, das mit dem Verbrauch ist wirklich so eine Sache... Es gibt wohl tatsächlich Werte um 3,5 Liter Diesel, ein Freund von mir schafft das mit seinem - optimierten - Golf. Er gibt aber zu, dass er - sobald er auf der Autobahn ist - einen LKW sucht, der ihn überholt und dann lässt er sich von ihm "mitziehen". So viel zu "praxisgerechten" Werten. Den R 4 mit der großen Maschine ist bei uns auch schon mit 5,5 Litern gelaufen, doch in der Regel sind es um die 6 Liter. Das Cabrio verbraucht meist zwischen 6,5 und 7 Litern. Ich trage jeden Tropfen Benzin in mein jeweiliges Tankbüchlein ein, daher ist das jederzeit nachvollziehbar. Liebe Grüße Ansgar |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 03.11.2014 14:46
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sprowi:
Tja, der leidige Verbrauchsbetrug ALLER Autoanbieter.
Eine Bekannte hat vor ein paar Jahren ihren neuen Twingo zurückgegeben, weil er auch nicht annähernd an die Norm-Verbrauchswerte kam. Nach der Rechtssprechung müssen es aber mindestens 10 % mehr sein. In einem Oldtimer-Heftchen hat man vor einigen Jahren mal aktuelle Autos gegen ihre Oldtimer-Modellvorgänger antreten lassen. Ergebnis: im praktischen Verbrauch lagen die Uralt-Modelle teilweise sogar UNTER den heutigen. Das liegt u.a. daran, daß man seinerzeit mit weniger Gewicht auskam (ziemlich nackte R4 bis ca. 1970 hatten weniger als 600kg Leergewicht) und damit auch mit weniger Motorleistung. Allerdings trägt auch die heute vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung (Karosserie mit Knautschzonen, verformbare Stoßfänger, Airbags usw. usf.) einiges zum Mehrgewicht bei. Beim R4 konnte man sich lt. Crashtests aussuchen, ob man als Fahrer von der Lenksäule oder von der Schaltstange aufgespießt wird.
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Klage gegen Mehrverbrauch |
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sprowi


Profischrauber 2605 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 03.11.2014 16:11
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Hallo WinfriedB Ist schon klar, dass die ganzen Sachen immens ins Gewicht gehen, und Gott sei Dank haben die heutigen Autos den Sicherheitsstandard, den ich nicht missen möchte. (bin beruflich etwa 40.000km im Jahr unterwegs). Aber mir geht es um die Glaubwürdigkeit der Anbieter, dann sollen sie eben schreiben, dass der Wagen XX Liter/1oo km braucht und nicht das blaue vom Himmel versprechen. Jetzt sind wir aber ganz schön abgeschweift, was so ein kleiner Bericht von 1964 alle anstellen kann. Cordialement Alois |
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elch101


Profischrauber 1677 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 03.11.2014 16:36
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Der Verbrauch wird im Wesentlichen mit dem Pedal ganz rechts gesteuert. Da kann der Hersteller schon mal keinen allgemeinverbindlichen Wert angeben. Er sieht die Sache äußerst optimistisch. NEFZ kommt ihm dabei entgegen. Ausscheren aus diesem "Betrug" kann er auch nicht, sonst steht ja seine Karre plötzlich viel schlechter da als die Mitbewerber. Was mich aber stört - wo immer ich mich mit Kleinwagenbesitzern unterhalte, ganz besonders aber unsere Szene, werden ständig Verbrauchswerte genannt, die kaum mit Tempo 90 und dünnen Socken zu erreichen sind. Und 90 Tacho sind grad mal 80 real. Und das Messen ist auch so eine Sache für sich. Auf exakte Werte kommt man erst mit Fahrtenbuch über mehrere Tankfüllungen. |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 03.11.2014 16:42
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sprowi:
Hallo WinfriedB Ist schon klar, dass die ganzen Sachen immens ins Gewicht gehen, und Gott sei Dank haben die heutigen Autos den Sicherheitsstandard, den ich nicht missen möchte. (bin beruflich etwa 40.000km im Jahr unterwegs).
Naja, in meinem markenfremden Oldtimer (Bj. 82) stirbt man auch noch wie ein Mann (ohne Airbag). Aber immerhin hat er ne Sicherheitslenksäule, Lenkrad mit Prallfläche und Armaturenbrett ohne Kniebrecher. Das ist schon klar, daß wir es den gewichtsintensiven Sicherheitseinrichtungen zu verdanken haben, daß wir heute nur noch ein Bruchteil der Verkehrstoten haben, die es in den 50er Jahren (bei wesentlich weniger Kfz-Bestand) gab. Einiges gewichtsintensive muß aber nicht unbedingt sein. Die Rückspiegel kann ich noch von Hand einstellen (immerhin von innen...), und im Sitz brauch ich keine 5 Elektromotoren. Allerdings waren wohl 1964 die Verbrauchsangaben auch schon schöngerechnet - vor allem, weil es noch keine Norm für deren Ermittlung gab. |
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r4cabrio


Profischrauber 569 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 04.11.2014 08:06
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Ja, im R 4 kann man sterben... Das stimmt - allerdings fahre ich meine KM (auch etwa 50.000 im Jahr) nicht in einem aktellen Auto, meine "Alltagsschlampe" ist ein Laguna aus 1997 mit 90 PS. Elch101, genau richtig, das geht nur, wenn man die Bezinzufuhr über lange Zeit - möglichst immer - und genau durchführt. Sobald ich ein Auto bekomme, kommt ein Tankbüchlein ins Handschuhfach. Ich kann Dir für alle meine Wagen sagen, wieviel ich hineingeschüttet habe - beim Laguna sind es fast exakt 31.000 Euro - ich habe ihn 2002 zugelassen. Da gab es gerade den Euro. Es mag ein wenig "verrückt" sein, doch mir macht es Spaß... Viele Grüße - und ich wünsche Euch immer eine handbreit Sprit im Tank! Ansgar
Geändert von r4cabrio am 4.Nov.2014 8:06 |
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R4-Hans


Profischrauber 957 Beiträge
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RE: Nettes Fundstück im Spiegel von 1964, 04.11.2014 10:39
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Also eins kann ich nur bestätigen liebe Leute: im praktischen Verbrauch lagen die älteren Modelle teilweise sogar deutlich UNTER den heutigen! Meine beiden früheren R4 hatten beide kleine Motoren und die bin ich im Alltag mit zwischen knapp unter 6 bis sechseinhalb Liter gefahren, je nachdem wo, wie flott oder wie beladen ich damals unterwegs war... Und wenn ich da an meinen B-Kadetten 1,1S denke, der mit über 160.000km noch immer mit knapp unter sieben Litern auskommt... (Gut, das mag neben der Einstellung z. Teil auch an meiner Fahrweise liegen - ich bin ein Gleiter, kein Hetzer - dieser Fahrstil ist übrigens nicht nur spritschonend sondern wirkt sich auch sehr positiv auf die Lebensdauer der Bremsbeläge aus...) Der Taunus 12m braucht mit seiner V4 Maschine deutlich mehr, so rund 7 bis 7,5l. Mein alter Landy kam mit der 2,7l/65 PS-Perkins-Diesel-Maschine sogar auf fast 10l Diesel - ist aber alles nichts gegen das, was so mancher heutige Neuwagen braucht - bei deutlich weniger Fahrspaß! (Und seien wir einmal ehrlich, unverfälschte Freude am Fahren ist doch eigentlich nur mit einer gewissen archaischen Technik gegeben. ‘Modernen Fahrspaß‘ gibts dann erst um die 16l lt. Hersteller, z.B. beim Touareg (15,7l) RangeRover und Mercedes G (beide 15,9 bis 16l), sogar der Angeberpseudooffroader schlechthin, der Porsche Cayenne, braucht auch seine 15l - na ja, wer‘s braucht, aber so geländegängig wie der sind unsere Schmuckkästchen noch allemal...) Diese Zahlen sprechen für sich. Dafür hatten die Autos in den Sechzigern und tw. sogar noch in den Siebzigern aber auch noch keinerlei unnötigen Schnickschnack, der zusätzliches Gewicht verursachte (jaja, ich sehe schon die moralisierend erhobenen Zeigefinger, aber passive Fahrsicherheit ist ein anderes Thema...) sondern eine klare Technik und überschaubare Bedienung. Nicht so ein Wirrwar wie heute. Wenn wir ein Raumschiff Enterprise sehen wollten setzten wir uns ins Kino - und nicht hinter das Steuer eines Computerautos! Das machte sich natürlich schon auch beim den Verbrauch bemerkbar. Weniger Gewicht ist nun mal weniger Verbrauch. Aber egal wie, wir leben auch ohne ESP-ABS-ASR-... und dergl. noch, sind kognitiv noch in der Lage unseren Reifendruck manuell zu messen und mögen unsere R4 ja nicht nur weil sie eco-Spritsparer sind, sondern vor allem Wägelchen für Individualisten. Und solche werden heute eben nicht mehr gebaut (Wägen für Individualisten meine ich, nicht die Individualisten per se, obwohl, na ja.... )! Alles Liebe, Hans |
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