Was ist hier passiert? Motorschaden?
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GoCoGi

R4-Novize 40 Beiträge
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Was ist hier passiert? Motorschaden?, 07.01.2015 23:27
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Jetzt bin ich völlig verzweifelt. Ich wollte eigentlich den Zündzeitpunkt nachlesen mit einer Stroboskoplampe im Leerlauf, komischerweise habe ich keine Markierung erkennen können. Dann habe ich mich erinnert, dass ich den Unterdruckschlauch vom Verteiler abziehen sollte, also habe ich das gemacht. Immernoch keine Markierung erkennbar, vielleicht war Zylinder 1 der andere? Habe ich auch versucht nichts erkennbar. Als ich den Motor ausschaltete, dieselte er wie verrückt nach. Ich musste wieder in das Auto einsteigen und den ersten Gang einlegen. Der Motor drehte sich nicht mehr, aber es schienen immernoch Geräusche von ihm zu kommen. Gleichzeitig stieg der Kühlwasser-Ausgleichsbehälter massiv an. Nach ca. 1-2 Minuten haben die Geräusche aufgehört. Was ist hier passiert?!? :( :( Nachtrag: Der Ausgleichsbehälter ist wieder normal, aber ich schalte natürlich nicht mehr ein. Was mache ich nun? 2. Nachtrag: Es muss doch Zufall sein, dass das genau bei meinem Versuch den Zündzeitpunkt zu prüfen passiert ist oder? Die Stroboskoplampe kann sowas doch nicht verursachen? Bleibt nur noch das Abziehen des Unterdruckschlauchs am Verteiler bei laufendem Betrieb, vielleicht war das ein Fehler?
Geändert von GoCoGi am 8.Jan.2015 1:42 |
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Amigo5362


Edelschrauber 331 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 09:59
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Eigentlich muss man beim Zündungeinstellen den 1. oder 4. Zylinder nehmen da diese paralell laufen, nimmst du den 2. oder 3. wirst du keinen Zündpunktmarkierung sehen. Ich vermute das du den falschen Zylinder erwischt hast, aber deswegen ist nichts kaputt. Es kann auch nichts kaputt gehen wenn du den Unterdruckschlauch vom Verteiler ab ziehst. Würde es nochmal probieren aber mit dem richtigen Zylinder Nummer 1. Aber starte den Motor vorher nochmal ohne Stroblampe ob wieder das gleiche passiert, wenn ja dann ist das ein anderes Problem. Grüße Amigo
Geändert von Amigo5362 am 8.Jan.2015 10:04 |
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GoCoGi

R4-Novize 40 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 10:16
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Kann ich nach dieser Sache wirklich nochmal versuchen den Motor zu starten? |
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R4-Hans


Profischrauber 957 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 11:12
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Ach Du heilige Schande lieber GoGoCi, aber das muß so noch nichts heißen, klingt mir nach massivem "dieseling" (Ja Leute, sowas gibt es beim Benziner...!). Wenn der Motor nach dem Abstellen weiterläuft kann die Ursache sein, dass er sich im Vorbetrieb derartig mit Ölkohle zugesetzt hat, dass nach dem Abstellen noch ein Verbrennungsvorgang stattfindet (das ist das sogenannte "Nachdieseln"). Nachdieseln deswegen, weil kein Zündfunke mehr entsteht - die Ölkohle mit den unverbrannten Treibstoffresten verbrennt im Selbstzündungsbetrieb - wie ein Diesel... Für das Nachdieseln gibt es mehrere Möglichkeiten. vor Allem zu magere Vergasereinstellung, aber auch zu enges Ventilspiel und/oder falsch eingestellte Zündung (könnte in dem Fall u. U. an einer durch Dein Drehen an der CO-Schraube (mager-) und zu viel Vorzündung (siehe ‘Beschleunigungsklingeln!) verursachten zu hohen Brennraumtemperatur in Verbindung mit bereits vorhandender massiver Ölkohle im Brennraum liegen. Dafür spräche neben dm Ansteigen im Ausgleichsbehälter auch das Weiterknistern nach dem Abwürgen (zum Anspringen recht‘s dann nicht mehr, weil der Motor aus dem - siehe Klappenposting - vermutlich ohnehin bereits ausgeschlagenem - Versager beim "Nachlaufen" nur solange er noch dreht zündfähiges Gemisch ansaugen kann, aber zum Weiterglosen schon. Kühlkreislauf steht, Brennraum glüht, Temp steigt weiter, Wasser im Köpfchen kocht...). Das Nachdieseln ist für den Motor zwar nicht unmittelbar tödlich, aber definitiv schädlich und sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Prüfe erstmal ob der Motor überhaupt noch dreht. (Nein Scherzchen, keine Angst, das sollte er, denn selbst bei vielen Motoschäden lässt sich der Motor nach dem Erkalten meistens zumindest wieder drehen...) Schau das Kerzenbild an und vegleiche es mit vorher. Ich vermute das ist jetzt schwarz mit weiß-silbrigen Resten an der Elektrode. Wenn die so aussehen solltest Du sie zumindest reinigen (aber nicht mit der metallernen Drahtbürste!), besser aber erneuern. 
Wenn er so massiv ‘nachgedieselt‘ hat sollte im Brennraum einiges an Ölkohle und Ablagerungen weggeglost sein und es beim nächsten Versuch mit sauberen Kerzen wieder ohne abgehen... Starte jetzt den Motor, lasse ihn kurz warmlaufen und stelle so schnell wie möglich Vergaser und Zündung richtig ein! (Ach ja, und bitte bitte such Dir bei Gelegenheit mal einen fitten 28 IF V 05 078 - Versager wo schon die Klappen nicht mehr schließen haben zumeist viele Kilometer gesehen - und daher auch noch anderen Verschleiß...) Alles Liebe und viel Glück, Hans
Geändert von R4-Hans am 8.Jan.2015 15:23 |
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Bues


R4-Novize 30 Beiträge
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Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 13:55
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GoCoGi:
Der Motor drehte sich nicht mehr, aber es schienen immernoch Geräusche von ihm zu kommen. Gleichzeitig stieg der Kühlwasser-Ausgleichsbehälter massiv an. Nach ca. 1-2 Minuten haben die Geräusche aufgehört.
Klingt so als hätte der Motor gekocht... hast du auf die Temperaturanzeige geguckt..? |
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GoCoGi

R4-Novize 40 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 16:15
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Nein, die Temperaturanzeige habe ich leider nicht beachtet, da ich versuchte draußen den Zündzeitpunkt zu sehen. Ich habe die Feder vom anderen Vergaser gekürzt und akzeptabel an den neuen angebaut. Gestartet habe ich den Motor noch nicht, versuche ich morgen. Das Problem ist irgendwie, dass ich mit der Stroboskoplampe die Markierung nicht gesehen habe. Wenn man auf das Schwungrad schaut mit der Stroboskoplampe müsste es doch zumindest immer gleich aussehen, weil die Lampe synchron mit dem Rad blitzt. Aber ich habe teilweise wechselnde Bilder gesehen, irgendwelche Sachen, die wie anbauten am Schwungrad aussahen, schwer zu beschreiben, aber die waren manchmal da und manchmal nicht. Ist die Lampe vielleicht hinüber (war vielleicht zu billig)? Ich könnte sie zurückschicken. |
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Amigo5362


Edelschrauber 331 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 16:36
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Wenn du auf Nummer sicher gehn willst, dann würde ich zum ADAC oder in eine Renaultwerkstätte fahren, für die ist das eine Arbeit auf 10 minuten und du bist sicher das es stimmt, dann weist du auch gleich ob deine Lampe in Ordnung ist und richtig oder falsch anzeigt, kannst ja nacher nochmal mit deiner Lampe probieren ob du was siehst oder nicht, wenn nicht schick sie zurück oder entsorge diese. Das herum probieren bringt meist nichts außer das die Nerven irgend wann blank liegen. Aber vorher solltest schon wie schon oben von R4-Hans beschrieben die Kerzen sauber machen oder besser gleich neue, zum überlegen wäre auch ein neuer Unterbrecherkontakt falls er schon eingebrannt ist. Grüße Amigo |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 18:21
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Wenn du die Schwungradmarkierung suchst, dann mach es vielleicht nach der guten alten Methode: Wagen vorne aufbocken (nur einseitig), UNBEDINGT gegen Abrollen sichern (Unterlegkeile unter ALLE Räder, die auf dem Boden sind), 4. Gang einlegen, Handbremse lösen (wenn vorne). Motor am freien Rad durchdrehen, bis Markierung sichtbar. Dann Prüflampe am Anschluß des Verteilers und an Batterie (+) anschließen, und Vorderrad leicht hin- und herbewegen. Die Prüflampe sollte aufleuchten, wenn die Markierung noch in der Gehäuseöffnung sichtbar ist. Damit kann man auch die Zündung einstellen. Je nach Motortyp muß die Markierung genau auf dem Pfeil oder ein bestimmtes Stück daneben stehen, wenn die Prüflampe aufleuchtet. Achtung, immer nur in einer Richtung auf die Markierung zudrehen (welche, steht im Bastelbuch - ist zu lange her), damit Spiel im Verteilerantrieb ausgeglichen wird. |
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R4-Hans


Profischrauber 957 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 19:16
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Das mein lieber Winfried, nennt man bei uns die ‘Käfer‘-Methode - weil diese Methode schon in der ersten Betriebsanleitung vom VW-Käfer beschrieben wird... Funkt genauso und Du brauchst kein Strobo! Merke: Wenn euch einer erzählt, dass er seine Zündung mit ‘ner Taschenlampe eingestellt hat, so will er euch nicht verarschen sondern ist Käferpilot - oder ein alter Fuchs... Alles Liebe, Hans 
Geändert von R4-Hans am 8.Jan.2015 19:24 |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 08.01.2015 19:30
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R4-Hans:
Das mein lieber Winfried, Merke: Wenn euch einer erzählt, dass er seine Zündung mit ‘ner Taschenlampe eingestellt hat, so will er euch nicht verarschen sondern ist Käferpilot - oder ein alter Fuchs... Alles Liebe, Hans
danke für die Ernennung zum "alten Fuchs", lieber Hans! Wir haben es seinerzeit aber nicht gemacht, weil wir alle "alte Füchse" waren, sondern weil schlicht und einfach das Geld für ein Strobo nicht da war. Außerdem war das noch vor (deutschen) AU-Zeiten - ob die Einstellung aufs Winkelgrad genau war, hat keinen interessiert. Hauptsache, die Karren sind (mehr oder weniger) störungsfrei gelaufen. Da Spritverbrauch und Motorverschleiß nicht übermäßig waren (letzterer ließ sich allerdings wg. vorheriger Durchrostung kaum beurteilen), haben wir wohl nicht allzuviel falsch gemacht. |
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GoCoGi

R4-Novize 40 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 09.01.2015 12:28
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Danke euch. Der Motor funktioniert noch, ich bin so froh. Allerdings habe ich ihn wieder abgestellt. Ich kann mit der Stroboskoplampe beim besten Willen keine Markierung auf dem Schwungrad erkennen. Nachtrag: Kann die Markierung ein angebautes Teil aus Metall sein? So etwas sehe ich. Nachtrag 2: Andererseits, die Stroboskoplampe ist komisch. Wenn ich den Abnehmer vom Zündkabel entferne blitzt sie noch ein paar Sekunden weiter.
Geändert von GoCoGi am 9.Jan.2015 13:29 |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 09.01.2015 14:38
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Die Schwungradmarkierung ist normalerweise eine dünne Kerbe bzw. Rille am Rand des Schwungrades. Angebaut ist da nichts. Der Pfeil, nach dem die Kerbe eingestellt wird, ist m.W. ein am Motorblock angeschraubtes Blechstückchen. Die Schwungradmarkierung sollte aber zumindest in der Kupplungsgehäuseöffnung sichtbar sein, wenn der U-Kontakt geschlossen ist. Ich würde dir unbedingt raten, mal ein paar EUR in ein Kfz-Prüflämpchen zu investieren, anstatt noch Stunden weiterzufriemeln. |
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GoCoGi

R4-Novize 40 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 09.01.2015 17:30
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Habe sie gefunden! Die Zündung war so weit vorgestellt, dass die Markierung gar nicht mehr im Schauloch war. Habe sie eingestellt und der Wagen läuft wieder recht gut. Vielen Dank an alle. Aber ob man mit dieser Stroboskoplampe wirklich halbe oder viertel Millimeter genau einstellen kann, bezweifle ich, weil die Markierung minimal ruckelt. Ist das dann eine schlechte Stroboskoplampe oder ist das normal? Dann fehlt nur noch der Vergaser, leider scheint die CO-Schraube an der Leerlaufdrehzahl nicht merklich etwas zu ändern. |
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GoCoGi

R4-Novize 40 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 10.01.2015 18:15
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So, ich habe jetzt einen Drehzahlmesser angeschlossen. Ich kann an der Leerlaufschraube zwar die Drehzahl ändern, aber das Drehen an der CO-Einstellschraube scheint irgendwie an der Drehzahl gar nichts zu machen. Heißt das, dass meine CO-Schraube viel zu weit draußen ist? Nachtrag: Ich kenne jemanden mit CO-Messgerät, vermutlich kann ich es nächste Woche verwenden, dann stelle ich es korrekt ein. Übrigens, der Motor ist wieder warm geworden (aber ich habe es diesmal früher gemerkt und abgeschaltet, es gab keine Katastrophe). Woran kann es liegen, wenn der Motor im leerlauf kocht, aber mir ist das beim Fahren noch nie passiert. Kann das daran liegen, dass das Kabel am Lüftungsmotor (R4 GTL, 1982) zerfressen ist (heute bemerkt)?
Geändert von GoCoGi am 10.Jan.2015 23:13 |
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R4-Hans


Profischrauber 957 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 11.01.2015 13:00
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Kann daran liegen, aber zum Beispiel an zu magerer Einstellung lieber GoGoCi, (es können natürlich auch zugewachsene Kühlkanäle, defekte Zylinderkopfdichtungen, gerissene Keilriemen oder ausgefallene Kühlermotoren den Motor so richtig zum Kochen bringen...) Das mit dem zerfressenen Kabel zum Lüftermotor kann schon auch eine Ursache für Überhitzung sein, nur - das muss Dir doch auffallen, ob der Lüfter läuft, oder? Bei Deiner Schilderung von einer nicht einstellbaren CO-schraube tippe ich aber schon auf die Einstellung... Alles Liebe, Hans
Geändert von R4-Hans am 11.Jan.2015 13:02 |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 11.01.2015 15:16
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Das mit dem Kochen im Leerlauf kann schon an defekter Lüfteransteuerung liegen. Hatte das gleiche neulich bei meinem markenfremden Oldtimer - beim Fahren gings, im Leerlauf blies er dann Dampf ab. Test: Irgendwo am Kühler sollte ein Thermoschalter eingeschraubt sein. Beide Kabel abziehen und mit einem Kabelrest die beiden Stecker direkt verbinden - Lüftermotor solte laufen. In diesem Fall könnte der Thermoschalter defekt sein. Läuft der Lüfter beim Test NICHT, dann stimmt etwas mit der Stromzuführung nicht. Erstmal das defekte Kabel ersetzen (und die üblichen Hinweise auf das fachgerechte Verpressen der Flachsteckverbinder - ohne geeignete Zange wird das nix, und die aus Blech gepreßten Biligzangen sind die zweitschlechteste Lösung). Tuts dann immer noch nicht, Verkabelung überprüfen. Bei manchen Autos wird die Plusleitung geschaltet, bei manchen die Masseverbindung. Manchmal liegt auch eine Sicherung im Lüfterkreis.
Geändert von WinfriedB am 11.Jan.2015 15:17 |
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Amigo5362


Edelschrauber 331 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 11.01.2015 16:06
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Wie schon beschrieben wurde von WienfriedB und R4-Hans würde ich auch den Thermoschalter prüfen, bei meinem R4 ist der Plus geschalten, weiters prüfen ob auch der Lüfter wirklich funktioniert mit direkt Kabel an die Batterie und mal nachsehen ob im Kühlkreislauf keine Luft ist, das heißt den Kühlkreislauf entlüften. Entlüften bei abgestellten Motor in dem man die Heizung aufdreht, dann den Ausgleichbehälter so weit als möglich in die Höhe hebt und ein zweiter Mann oder Frau das Entlüfter Ventil auf dreht und so lange bis nur reines Wasser kommt ohne Luft dazwischen. Man kann auch bei laufendem Motor entlüften, dazu braucht man den Ausgleichsbehälter nicht hoch heben, aber da muß man Vorsichtig sein das man sich nicht die Finger verbrennt bei dem heißen Wasser, in beiden Varianten aufpassen das der Ausgleichsbehälter immer genug Wasser hat. Grüße Amigo
Geändert von Amigo5362 am 11.Jan.2015 16:23 |
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r4thomas

Profischrauber 919 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 12.01.2015 10:33
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Hallo GoCoGi, um den Lüftermotor musst Du Dir nicht allzuviel Gedanken machen. Der kommt erst als letzte Rettung in Frage, wenn vorher alles richtig funktioniert hat. Als da wären: - pumpt die Wasserpumpe wirklich? Dann wird der Heizungskühler im Innenraum als erster warm; - geht der Thermostat im Kühlwasserschlauch auf? Dann geht Kühlwasser ab 83° C auch in den Kühler; - wird der Kühler überhaupt richtig durchströmt? Oder ist er zugesetzt mit Rostschlamm (typischer Fall nach 30 Jahren) - reagiert der Thermofühler unten rechts im Kühler? Er schaltet bei ca. 90°C oder später den Lüftermotor dazu. - vorher sollte die rote Temperatur-Warnlampe im Tacho reagieren. Sie zeigt an, wenn der Motorblock am Geber links hinten über 116°C warm wird. Im normalen Leerlauf (unter 1000 Umdrehungen) dauert es ein ganzes Weilchen (15 Minuten), bis der Motor so warm ist, dass der Reihe nach das ganze Kühlsystem aktiv ist. Wenn Deine Kapriolen früher auftreten, kannst 1. den Heizungskühler aufmachen (Regler auf ROT) und das Gebläse einschalten; wenn das nicht reicht, kannst Du 2. nach Abkühlen ziemlich einfach und schnell den Thermostat aus dem Kühlschlauch am Pumpenausgang herausnehmen. Dann siehst Du, ob der Rest der Anlage gut durchströmt wird. Wenn aber alles nicht am Kühlsystem liegt, ist der Ärger etwas größer. Berichte also, wie es weiter geht! Viele Grüße, thomas |
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GoCoGi

R4-Novize 40 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 12.01.2015 14:15
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Ich habe den Entlüftungsschlauch mal geöffnet und den Ausgleichsbehälter geöffnet und angehoben. Es hat 6-7 Sekunden gedauert, bevor Kühlmittel aus dem Entlüftungsschlauch kam, heißt das es war viel Luft im Kühler. Jetzt habe ich eine kleine 6km Fahrt gemacht und beide Schläuche am Kühler werden jedenfalls warm (ich bin mir leider nicht sicher, ob der untere vor der Entlüftung auch so warm wurde). Aber den Ventilator in eingeschaltetem Zustand habe ich leider immernoch nicht gesehen. |
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r4thomas

Profischrauber 919 Beiträge
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RE: Was ist hier passiert? Motorschaden?, 12.01.2015 14:54
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Hallo, NN! Hast Du eigentlich auch einen Namen? Das hört sich ja schon mal alles ganz gut an. Fährt, wird warm und explodiert nicht. Zur weiteren Beruhigung: An meinem Alltags-GTL ist der el. Lüfter noch NIE angegangen, obwohl alles technisch intakt ist. Bei meinem F6 und beim PickUp gehen die Lüfter an, vermutlich weil die Thermofühler früher ansprechen. Wenn Du also ein paar KM fahren kannst hast Du ja garantiert Fahrtwind im Kühler, der reicht auch im Hochsommer völlig aus, um das System herunterzukühlen, sofern das Wasser fließen kann. Klingt alles so, dass Du Dir keine ganz großen Sorgen machen musst. Ich habe übrigens an meinem GTL mal einen fabrikneuen 28 IF Vergaser der letzten Baureihe (mit Unterdruckdose, Vorwärmung und allerhand weiteren Zutaten) eingebaut. Mit diesem Vergaser (der möglicherweise ein Ausschußprodukt war, das weiß ja nach 25 Jahren keiner mehr) lief der GTL miserabel. Habe dann den 86er Originalvergaser wieder draufgebaut und alles war gut. Wenn es jetzt also um die Feineinstellung CO am Vergaser geht, solltest Du die Gelehrten hier im Forum mal mit ein paar Bildern verwöhnen. Viele Grüße, thomas |
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