Youngtimer


Name Nachricht
Norbert F. aus I.


R4-Novize
22 Beiträge

Youngtimer, 16.11.2016 22:38


Dieses Jahr ist es soweit unser roter flitzer ist 30 Jahre alt. Da ich mich jetzt nicht so auskenne und ich nicht so gerne sachen aus dem internet lese das ich dann vielleicht falsch verstehe, dachte ich mir "gehe ich mal zum ADAC und frage die mal über die ummeldung aus "  H- Kennzeichen  oder 07er, ob es sich überhaupt lohnt bei so kleinen motoren, Steuer und überhaupt in welcher reihenfolge was erledigen. extra ne stunde früher von der Arbeit weg und dann das !!!!!    lesen die mir nicht genau aus den gleichen seiten des netzes teile vor. konkret gefragt konnten sie mir nur den preis ihre oldtimerversicherung nennen und das das oldtimergutachten das ich habe bei ihrer versicherung nicht reicht. dann bekam ich noch ein heftchen mit oldtimerclubs in die hand gedrückt und empfohlen mal beim tüv oder in einem verein nachzufragen..... hallo gehts noch?  dachte der ADAC bietet mehr wie reisen und pannenhilfe. 

Vielleicht kann mir ja jemand von euch tips zur vorgehensweise geben. lohnt es sich überhaupt bei einem R4 ?  Meine gattin und ich haben je ein auto , der R4 läuft die ganze zeit als zusatz und zweitwagen relativ günstig mit  (ist einem ja ans Herz gewachsen nach der langen zeit) wo erfahre ich mit welcher anmeldung ich den wagen am günstigsten halten kann. h-kennzeichen oder 07 er .....  gegrenzte km vorgabe ? egal . er fahrt sowiso nur noch sonntags im sommer wenn es trocken ist eine runde durch den odenwald. sicher keine 1000km im jahr.


terrotiste



Schrauber
250 Beiträge

RE: Youngtimer, 16.11.2016 23:09


Hallo Norbert,

da hast du wohl richtige Flachpfeifen beim ADAC erwischt.

Der ADAC hat auch Spezis für Oldtimer da hättest du sicher nur mal eine Zentralnummer anrufen müssen.

Aber jetzt zu deinem Anliegen:

Wenn du nicht in Umweltzonen musst und das Auto nur zur eigenen Freude ab und an nutzt ist die bisherige Anmeldung sicher die einfachste und günstigste Lösung.

So kannst du das Fahrzeug immer nutzen wann du möchtest.

Die H-Zulassung ist steuerlich für die kleinmotorigen Fahrzeuge nicht interessant und erfordert extra Gutachten.

Die Rote 07er Nummer erlaubt dir nur an Oldtimerveranstaltungen teilzunehmen und hat als wesentlichen Vorteil dass man nicht alle 2 Jahre zum Tüv muß,

für den Alltags / Freizeitgebrauch ist das also nicht geeignet und macht wohl nur Sinn wenn man einige Fahrzeuge auf dieser Nummer hat.

Für mich habe ich entschieden meine Quatrelle bis auf weiters als normale Zulassung zu fahren um damit flexibel zu bleiben.

Wie sich die Situation in den nächsten Jahren entwickelt muss man abwarten und dann entsprechen reagieren und eventuell nach anderen Formen der Anmeldung schauen.

Salut Klaus


Walter_D



Schrauber
248 Beiträge

RE: Youngtimer, 17.11.2016 10:34


Moin allerseits!

Klaus hat Recht - der einzige Grund für die H-Zulassung ist die Fahrt in Umweltzonen.

Ich hab sie auch, damit ich mit meiner Quatrelle z.B. nach Bremen in die City fahren kann - hier in unserer Kleinstadt wäre das nicht wichtig. Mein Auto ist auch ganzjährig zugelassen - auch im Herbst und Winter gibt es schöne (salzfreie) Tage.

Meine Versicherung: ADAC Oldtimer mit Vollkasko für 108 € pro Jahr, max. 5000 km, geht nur bei mindestens einem Alltagsauto (Mitglied bin ich sowieso).

Liebe Grüße

Walter


Norbert F. aus I.


R4-Novize
22 Beiträge

RE: Youngtimer, 22.11.2016 20:29


ja, ich denke es wird darauf hinaus laufen das ich ihn normal angemeldet lasse. wenn ich das so überpeile macht es , alles in allem 30 euronen aus . dann brauche ich aber ein wertgutachten und was ich lustig finde ein polizeiliches führungszeugnis ?!  danke für eure antworten !


Wolen



Profischrauber
1226 Beiträge

RE: Youngtimer, 23.11.2016 00:09


Wer will denn ein Führungszeugnis von dir sehen? Ich habe meinen R4 vor etwas über einem Jahr als Oldtimer angemeldet, dafür brauchte ich sowas nicht.

Der Weg zum H-Kennzeichen ist im Übrigen recht einfach - zumindest, wenn das Auto die Kriterien dafür erfüllt. Zuerst geht es zu einer Prüfstelle, dort Gutachten über die H-Tauglichkeit anfertigen lassen. Dann zur Versicherung, Vertrag abschließen und Deckungsnummer holen. (Ich habe für meinen R4 eine ganz normale Haftpflichtversicherung, mag sein, dass es schwieriger ist, eine spezielle Oldtimerversicherung zu bekommen.) Dann noch ein Kennzeichen reservieren, Schilder besorgen und zur Zulassungsstelle.

Allerdings: Ich denke auch, dass sich ein H-Kennzeichen nur lohnt, wenn man in Umweltzonen fahren will. Ansonsten dürfte ein Saisonkennzeichen die billigere Alternative sein.

Viele Grüße
Wolfgang




Geändert von Wolen am 23.Nov.2016 0:10
VolkerF4


R4-Novize

RE: Youngtimer, 23.11.2016 06:10


Führungszeugnis braucht man bem 07er Kennzeichen.

Ich denke, dass hier ganz viel durcheinander geworfen wird...


WinfriedB


Profischrauber
1319 Beiträge

RE: Youngtimer, 23.11.2016 12:46


Finanziell lohnt sich ein H-Kennzeichen in den seltensten Fällen. Selbst wenn man bei großvolumigen Motoren ohne Kat einige Hunderter pro Jahr spart, wird es so manches Jahr dauern, bis man die Kosten für die notwendigen Restaurierungsarbeiten wieder drin hat - sofern man nicht alles oder vieles selber machen kann. Und die Anforderungen sind beim H-Gutachten etwas höher als bei der normalen HU (kein Rost, Original(ton)lackierung, evtl. fachgerecht instandgesetzt, altersgerechter gepflegter Zustand). 

Bleiben noch die Umweltzonen, wenn sich der Motor nicht (wie bei meinem markenfremden Oldtimer) auf G-Kat aufrüsten läßt. 

Ich hab mir die Restaurierung für die H-Zulassung trotzdem geleistet. War ein Anlaß, die Karre rundum aufzuhübschen und wenn sie frisch poliert ist, sieht sie jetzt ganz gut aus (vorher schon ziemlich angegammelt). 

Oldtimerversicherung: mir ist keine Versicherung bekannt, die das ohne ein weiteres Alltagsfahrzeug macht. Außerdem wird häufig der Nachweis eines Garagenplatzes verlangt. Ein Zweitwagen (bzw. Erstwagen) ist also Bedingung, ohne einen solchen braucht man gar nicht erst zu suchen. 

Ansonsten ist die H-Zulassung nicht sonderlich kompliziert. Am besten erstmal bei der ausgewählten Prüfstelle nachfragen, was die so für Anforderungen haben. Und dann die entsprechenden Arbeiten durchführen (lassen). Dann wieder zur Prüfstelle, da wird erstmal normale HU und AU gemacht und dann noch die Oldtimertauglichkeit bestätigt. Das reicht vom Gutachten mit Fotos bis zum Einzeiler (wie bei der GTÜ). Dann das Autochen entsprechend ummelden (oft kann man die bisherige Kfz-Nr behalten, kommt noch ein H dahinter). Die Steuergeschichten laufen automatisch und je nachdem wieviel man für das Jahr schon bezahlt hat gibts sogar ne Rückzahlung. Versicherungsmäßig ändert sich (außer wenn man die Oldtimer-Versicherungsbedingungen erfüllen kann) nichts. 


-cono-



Profischrauber
906 Beiträge

RE: Youngtimer, 23.11.2016 14:47


Moin,

ich habe zum Thema Zweitwagen gelesen, dass es ausreichend ist sich von seinem Mitbewohner/Nachbarn schriftlich bestätigen zu lassen deren Fahrzeug nutzen zu können. Ggf ist eine identische Hausnummer von Vorteil.
Als Zweitfahrzeug könnte eventuell auch ein Motorrad dienen.


Gruß Jan


Lorraine57


R4-Novize

RE: Youngtimer, 23.11.2016 16:04


Salut Jan,

@Meine gattin und ich haben je ein auto

Gruss

Siegfried

Geld spielt keine Rolle, habe eh keins