Vorstellung und Hinterachsproblem


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M4rkus



R4-Novize
3 Beiträge

Vorstellung und Hinterachsproblem, 20.05.2017 11:36


Hallo liebe R4-Freunde

Zuerst einmal ein großes Dankeschön für die Unterstützung bei meinen bisherigen Problemen. Bin schon länger im Forum, jedoch nur passiv.

Jetzt zu meiner Person, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Österreich, genauer aus Tirol. In meiner Freizeit, widme ich mich der Feuerwehr, sowie dem Schrauben an Oldtimern und auch der ein oder anderen Sportart. Ich besuche die HTL Innsbruck im Zweig Maschinenbau und absolviere gerade die Matura. Zurzeit ist es stressig, jedoch wird in den Lernpausen fleißig am R4 geschraubt um Entspannen zu können. :)

Im Frühjahr des letzten Jahres, legte ich mir einen GLT, Baujahr 89, von einem Bekannten zu und bewegte ihn im folgenden Sommer rund 4000 km. Immer wieder tauschte ich gewisse Bauteile aus, wie beispielsweise die gesamten Türdichtungen und einige Anbauteile. Im Herbst machte ich mich schließlich daran, die Roststellen an der Heckklappe, sowie im Bereich hinter der Stoßstange zu beseitigen (wurden vor dem Kauf provisorisch ausgebessert) und anschließend wurde der R4 vor Wintereinbruch eingewintert. In den kommenden Weihnachtsferien und Semesterferien, wurden die Felgen neu lackiert, im Innenraum der Unterboden neu ausgemalt, der Wärmetauscher der Heizung und die Abgasanlage erneuert, sowie kleinere technische Mängel repariert.

Seit Anfang April ist der GTL wieder auf der Straße und schon nach wenigen Kilometern (nicht einmal 300 km) ist ein deutlicher Verschleiß der Hinterräder ersichtlich. Daraufhin ließ ich die Räder vermessen. Das Ergebnis lautete, das der Sturz und die Spur gerade noch in der Toleranz sei, jedoch sehr stark vom Ausgangszustand abweichen.

Hierzu habe ich einige Fragen an euch.

-Ist es möglich die durch Korrosion angegriffenen Längsträger (Blechachse), auf einer Richtbank wieder auszurichten beziehungsweise in ihre Ausgangslange zurückzubiegen?

-Oder ist es sinnvoller, eine „neue“ Hinterachse einzubauen? Hierbei würde ich lieber auf eine Gussachse zurückgreifen. (wegen Korrosionsbeständigkeit)

Im Falle einer neuen Hinterachse, würde ich mich dazu entscheiden den GTL komplett zu zerlegen und neu aufzubauen. Da im Falle einer Komplettrestauration, die ein oder anderen Roststellen am Chassis und der Karosserie ausgebessert und der Motor neu abgedichtet werden kann. Für mich wird dies zwar einen finanziellen Engpass hervorrufen, jedoch werden auf längere Sicht die jährlichen Teilrestaurationen mehr Geld und mehr Nerven verschlingen.

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe. :)

LG Markus




Geändert von M4rkus am 20.May.2017 11:47
Ingo Heitel


Profischrauber
693 Beiträge

RE: Vorstellung und Hinterachsproblem, 20.05.2017 17:03


Liebe R4 Freunde,

wenn die Blechachse schon nachgibt ist mir richten nichts mehr zu retten. Ich würde als erstes genau die Längslenker auf dünngerostete Stellen untersuchen ( Tüv-Hämmerchen).

Ein Trennen von Fahrgestell und Aufbau rate ich nur, wenn eines der Teile ersetzt werden soll. An so gut wie alle wichtigen Punkte kommt man auch so heran. Ich rate immer abschnittsweise zu arbeiten, dann gibt es immer wieder Erfolgserlebnisse und man kann auch wieder mal fahren. Das Ziel, wenn alles mal entrostet ist lange Ruhe zu haben erreicht man auch wenn man einfach nicht mehr im Streusalz fährt. Im Perfektionswahn begonnenen Komplettrestaurationen enden nicht selten in einer Ruine. Mir werden immer wieder Solche angeboten...

in diesem Sinne

euer Ingo Heitel



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