Motor geht beim Bremsen aus ( 2. Versuch )


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Ingo Heitel


Profischrauber
693 Beiträge

Motor geht beim Bremsen aus ( 2. Versuch ), 10.10.2009 16:07


Hallo R4 Fans,
nachdem leider wieder nicht beim Thema geblieben wurde ( wer etwas anderes diskutieren will - kann doch jederzeit ein neues Thema eröffnen..-oder zumindest die Überschrift ändern. Bitte denkt an alle Leser, auch die die echte Informationen suchen und nicht nur chat von vorgestern.. .)
Also 2. Versuch:
Das Phänomen, daß der Motor beim Bremsen ausgeht. Nach meiner Erfahrung vor allem, wenn man mit dem Motor gebremst hat tritt es immer wieder auf. Üblicherweise springt der Motor dann auch sofort und problemlos wieder an. Meine Theorie war bisher, daß das Leerlaufsytem durch den Unterdruck beim Motorbremsen leergesaugt wird. Wer hat ein Rezept dieses Problem zu vermeiden?

viele Grüße
euer Ingo Heitel

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PfalzR4F4



R4-Novize
7 Beiträge

RE: Motor geht beim Bremsen aus ( 2. Versuch ), 25.07.2022 16:55


Ist zwar ein uralter Fred, aber da ich das Problem bei meinem 83er F4 (2106) mit Zenith-Vergaser jetzt auch habe, versuche ich mal den hier wiederzubeleben.

Gibt‘s dazu neue Erkenntnisse? ;-)

Danke vorab!

Marcus


+Zahnscheibe+


Profischrauber
619 Beiträge

RE: Motor geht beim Bremsen aus ( 2. Versuch ), 27.07.2022 23:00


Hallo Ingo, nur so eine Vermutung. Beim Bremsen schwappt das  Benzin in der Schwimmerkammer nach vorne. Ist der Pegelstand unkorrekt niedrig eingestellt könnte das dann zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Spritzufuhr führen. 


Kangoo4x4



Schrauber
145 Beiträge

RE: Motor geht beim Bremsen aus ( 2. Versuch ), 08.08.2022 10:15


Ich hatte das Problem bei meiner Fourgonnette (Motor 800-05, Solex-32-Vergaser) auch auf einmal. Im Schubbetrieb beim Ausrollen vor Ampeln/Kreuzungen oder längeren Bergabfahrten mit Motorbremse geht der Motor sofort aus, sobald man die Kupplung tritt und der Motor in den Leerlauf geht. Springt dann sofort wieder an, läuft als ob nichts gewesen wäre, auch sonst keinerlei Probleme, das heißt keine Leistungslöcher, kein Ruckeln, nichts. Außer unrundem Leerlauf und dem Problem des Absterbens nach Schubbetrieb läuft er unauffällig.

Auf Falschluft geprüft, er zog aber keine. Leerlaufdüse war auch frei. Also suchte ich das Problem in der Zündung. Stellte fest, dass der Schließwinkel nicht passte. Neue Kontakte eingesetzt und versucht den Schließwinkel einzustellen - ging aber nicht. Immer unterschiedliche Werte und zu kleiner Schließwinkel. Stellte fest, dass die Nocken der Verteilerwelle vollkommen ausgenudelt waren. Habe dann eine 123-Ignition eingebaut. Seither stirbt der Motor nicht mehr ab, hat einen runden/stabilen Leerlauf. 

Funktioniert jetzt seit einigen Wochen bei unterschiedlichen Temperaturen. Ob das Zufall ist, oder ob der ausgenudelte Verteiler das Problem war, weiß ich nicht sicher.