Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988
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KRDS

R4-Novize 30 Beiträge
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Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 12.08.2023 13:40
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Liebe Forum Mitglieder, nachdem ich sehr gute Erfahrungen mit Additiven von Wagner gemacht habe, möchte ich gerne das Differential und das Lenkgetriebe meines R4 mit den Wagner Produkten befüllen. Kann mir bitte jemand mitteilen, was für Füllmengen in das Differential und in das Lenkgetriebe passen. Den Motor mit 2,5 Liter und das Getriebe mit 1,8 Liter habe ich gefunden! Herzliche Grüße, Klaus |
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seifenkiste

Schrauber 206 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 12.08.2023 13:47
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Hallo, Das Lenkgetriebe ist nur mit Fett befüllt . Das Differential sitz mit im Getriebe.
Gruß Michael |
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Max Maxi

Schrauber 104 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 12.08.2023 14:41
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niemand braucht Aditieve wenn das Getriebe oder ähnliches Geräusche macht sollte man es zerlegen und neu lagern Aditive lösen oft Ablagerungen und verstopfen Ölkanäle |
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boxerpauli


Profischrauber 971 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 12.08.2023 20:15
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Der R4 ist so genügsam, der verschluckt sich an Additiven eher. Das hernehmen, was in der Betriebsanleitung steht und gut. Das Geld für Additive würde ich hernehmen, um Basisbetriebsstoffe in ordentlicher Markenqualität zu kaufen und die Wechselintervalle einzuhalten. Einmal im Jahr Ölwechsel mit Filterwechsel (unsere Fahrleistungen liegen ja ganz oft in sehr kleinen Bereichen), wenn das Getriebe leichte Inkontinenz zeigt, ein etwas zäheres Öl einfüllen und das war´s dann. Marie Chantal ist eher pflegeleicht, selten verwöhnt, scheut Kosmetik von LÒreal und dankt liebevolle Behandlung mit anhaltender Zuneigung... Gruß Paul |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 12.08.2023 21:34
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Immer dran denken, daß eure schönen Autos (und auch markenfremde Oldies) zu einer Zeit konstruiert wurden, als es mit Ölen und Fetten noch ganz anders aussah. In den 80ern hatten Motoröle noch die US-Einstufung API SE/CC (je weiter der 2. Buchstabe im Alphabet, desto belastbarer), heute ist man glaub ich bei SG oder so. Das heißt: Motoren und Getriebe jener Zeit kamen mit Schmierstoffqualitäten klar, die heute wahrscheinlich von der billigsten Baumarkt-Plörre übertroffen werden. Von den div. Wunder-Additiven halte ich auch nicht viel, ich glaub nicht, daß sie bei der Vielzahl von Schmierstoffen und Lagerwerkstoffen überall Wunder wirken. Der einzige Öl-Zusatz, den ich je verwendet habe, war der MOS2-Zusatz von LiquiMoly, da mein damaliger Polo1 beim Starten ein ziemliches Kreischen hören ließ, das war damit dann weg. Allerdings war der Polo-Motor bei weitem nicht so standfest wie die meisten eurer schönen Autos, der hat bei ca. 120tkm schon ordentlich Öl geschluckt und die Kompression war grenzwertig. Autos und Damen ab einem gewissen Alter brauchen eher Zuwendung als überteuerte Pflegemittel, die helfen in beiden Fällen meist nur äußerlich (wenn überhaupt).
Geändert von WinfriedB am 12.Aug.2023 21:38 |
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KRDS

R4-Novize 30 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 13.08.2023 08:52
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Vielen herzlichen Dank an alle, die auf meine Anfrage geantwortet haben. Grundsätzlich ging es mir ja um die Füllmengen, aber ich habe mir schon gedacht bzw. befürchtet, dass ich bzgl. Additiven eine Debatte auslösen könnte! HG Klaus |
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boxerpauli


Profischrauber 971 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 13.08.2023 10:05
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Ja, das ist im Forum öfters mal so, dass man eine einfache technische Frage stellt und an den Rand einer politischen Diskussion kommt... Die Füllmenge des Getriebeöls hast Du korrekt angegeben, sofern es sich um das 354er Getriebe (vom TL oder GTL) handelt. Es gibt ja kein Schauglas und keinen Ölmessstab. Deshalb fülle ich die ersten 1,6l recht zügig ein und den Rest langsam mit einer 150ml-Spritze über die seitliche Bohrung, bis dort das Öl beginnt, herauszulaufen. Motoröl 2,5l beim 850er, 3l beim 1100er, jeweils plus 0,25l bei Filterwechsel. Den Filter würde ich immer mit wechseln. Auch hier etwas weniger einfüllen und über den Messstab nachjustieren. Das Kühlsystem fasst zwischen 4,8 und 5,5l zuzügl. einem guten halben Liter im Ausgleichsbehälter. Das sind aber Richtwerte für ein völlig entleertes System. Die Menge schwankt auch erheblich mit der Sorgfalt, die man in die Entlüftung steckt. Jetzt bist Du hoffentlich auf dem laufenden und hast Dir die Lektüre der Bedienungsanleitung gespart... Gruß aus dem Chiemgau von Paul |
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KRDS

R4-Novize 30 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 16.08.2023 13:14
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Das sieht ja nicht gut aus für die Firma Wagner und Konsorten. Ich persönlich habe nur gute Erfahrungen mit Additiven gemacht. Ich habe noch einen Ford Taunus aus 1964 der beständig geschwitzt hat. Zig Reparaturen bei Fachwerkstätten haben nichts gebracht. Öl-Stop schon und das bisher ohne Nebenwirkungen. Ich fahre den Wagen schon über 20 Jahre und bei diesem Wagen habe ich ein gutes Gespür, ob etwas passt oder nicht. Bactofin als Benzinstabilisator hat sich auch bewährt, vor allem bei meinem Rasenmäher. Seitdem muss ich den Vergaser nicht mehr so oft reinigen. Ich denke, dass eine oder andere Allheiladditiv ist vielleicht nicht zu empfehlen aber alle zu verdammen finde ich auch nicht richtig. Natürlich gestehe ich jedem/jeder seine Meinung zu, aber ich werde weiterhin das eine oder andere Additiv in meine Schätzchen füllen. HG Klaus |
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r4cabrio


Profischrauber 569 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 16.08.2023 14:27
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Lieber Klaus, das ist so schön an unserem Forum - jeder darf sachlich seinen inhaltlichen Beitrag und seine Meinung schreiben. Dass es Leute gibt, die es anders halten, das ist doch klar. Und hier darüber zu diskutieren, das gehört doch auch dazu. Und trotzdem kann letztlich jeder so handeln, wie er es für richtig hält. Ich bin auch eher sparsam unterwegs - ohne Additive. Das passende Öl soll schon sein, denn es stimmt, die Motoren waren früher genügsamer und einfacher aufgebaut als heute die ganzen Gehteeeiehsechzehnvauturbodreitöfpchen (wer kanns lesen??? ) Ich differenziere natürlich, welches Öl für welchen Motor. Die "alten Möhrchen", auch mein R 16 TX kriegen 15/40er, die F-Motoren 10/30 und die neueren 5/30er Öl. Häufig kaufe ich mir eine 20-Liter-Kanne, die ist dann schnell aufgebraucht. Jetzt können wir gerne weiter diskutieren Jeder hat bestimmt eine andere Meinung... Was wollte der Klaus??? Füllmengen - keine Ahnung  grinsende Grüße Ansgar |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: Füllmengen R4 GTL, Baujahr 1988, 16.08.2023 14:59
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Wir haben seinerzeit, als eure schönen Autos noch zum Straßenbild gehörten, 20W50 ausm Baumarkt reingekippt. Allerdings welches, was lt. Etikett von markenfremden Herstellern freigegeben war. Das hatte damals API SE/CC. Die R4-Motoren sind damit auch weit über 100tkm ohne nennenswerten Ölverbrauch gelaufen. 20W50 ist heute nicht mehr üblich, dann nimmt man halt 15W40. Das bekommen auch markenfremde Oldies, auch wenn sie es an der Ölwechselstation nicht mehr im Faß haben und einzeln aus der Buddel einfüllen müssen. Von Ölen noch niedrigerer Viskositätszahl (10W oder gar 5W), wie sie für heutige Motoren Standard sind, wird bei älteren Motoren häufig abgeraten, da sich dieses durch div. Undichtigkeiten am Motorblock leichter rausdrückt, d.h. Motor verölt außen oder verliert gar Öl - das wird bei der HU ungern gesehen. Im übrigen funktioniert auch dieses Forum gemäß dem fast hundert Jahre vor dem Internet von Karl Valentin geäußertem Spruch: "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."
Geändert von WinfriedB am 16.Aug.2023 15:01 |
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