Kühler überprüfen.
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TheBen

Schrauber 119 Beiträge
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Kühler überprüfen. , 05.05.2024 20:04
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Hallo.
Ich überlege gerade, warum wohl die kopfdichtung kaput gegangen ist. mich bekomme eine Neue, muss dann aber noch gut 2000km fahren. Möchte natürlich nicht, das mir das gleiche auf der Tour wieder passiert.
wie kann ich denn den Kühler überprüfen? Er wurde als ich immer mal geschaut hatte an den Seiten ordentlich warm, aber die Lamellen waren nur lauwarm. Wie kann ich es checken?
danke |
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R4D4


Profischrauber 2735 Beiträge
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RE: Kühler überprüfen. , 05.05.2024 23:33
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bist du schon gefahren, bevor du Wasser nachgefüllt hast? Wenn ja, wird dir das deine Kopfdichtung wohl übel genommen haben. Wie den Kühler checken weiß ich nicht, vermute aber mal, daß der einfach nur verkalkt ist. Wenn er soweit dicht ist, baust du ihn aus, läßt ihn leerlaufen und flutest ihn anschließend mit einer leichten Essiglösung von so etwa 1o%. Das lößt den Kalk auf, und die Arterien sind wieder frei. Evtl mußt du das wiederholen, aber nicht zu oft und auch nicht zu lange einwirken lassen. Alu ist nicht gut zu sprechen auf Säuren aller Art. |
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boxerpauli


Profischrauber 971 Beiträge
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RE: Kühler überprüfen. , 06.05.2024 06:53
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In so einem Fall den Kühler alleine zu prüfen halte ich für nicht zielführend. Der Kühlkreislauf ist ein geschlossenes System mit 2 gewollten Engstellen: Kühler und Wärmetauscher der Heizung. Nach vielen Jahren der Nutzung altert eben auch die Kühlflüssigkeit; es bildet sich Rost und wegen vernachlässigter Pflege, z.B. mit Nachfüllen von kalkhaltigem statt destilliertem Wasser entwickelt sich eine üble Pampe, die nicht nur die Lamellen verstopft sondern auch die Kühlwasserkanäle im gesamten Motor. Man kann das ganze durchaus mit wenig Druck spülen, deshalb gibt es auch, wie in einem anderen Beitrag erwähnt, die gut versteckte Ablassschraube am Motorblock. Es gibt auch professionelle Reiniger, die dem Kühlwasser zugesetzt werden. Auch das erfordert aber nach kurzem Einwirken z.B. durch eine Fahrt mit eingeschalteter Heizung, bis der Motor warm ist, eine Spülung. Da muss die Pampe sorgfältig abgelassen und gründlich gespült werden. Risiko bei dem ganzen Procedere ist, dass die Ablagerungen auch kleine Undichtheiten verstopfen, welche durch das Reinigungsmittel gelöst und wieder frei werden. Dann tropft die Chausse.und man muss möglicherweise den Kühler ersetzen. Du kannst gerne was von so einem Reiniger samt Anleitung bekommen. Das gespülte System wieder mit Frostschutz befüllen, Farbe von dem Frostschutz ist völlig egal und eher philosophisch. Dann bei warmem Motor entlüften und nur die Nachfüllmenge mit destilliertem Wasser auffüllen. Wenn das Kühsystem eh leer ist, würde ich den Thermostaten herausnehmen und in einem alten Topf mit Wasser erhitzen. Kurz vor dem Kochen sollte der Thermostat öffnen, was man gut sehen kann und den Durchlass für das Wasser freigeben. Tut er das nicht oder nur zwei, drei Millimeter, würde ich das Ding ersetzen. Geringer Durchlass vermindert erheblich die Menge und Durchflussgeschwindigkeit des Kühlwassers, was wiederum Ablagerungen begünstigt. Zudem fördert die Wasserpumpe ungehindert weiter und drückt kräftiger auf den Heizkreislauf mit der Folge, dass dort Undichtheiten auftreten können. Wenn der Kopf eh wegen dem Wechseln der Kopfdichtung runter kommt, siehst Du das ganze Ausmaß der Ablagerungen sehr gut und kannst entscheiden, wie kräftig die Reinigung ausfallen muss. Nicht vergessen, bei dieser Arbeit die Wasserkanäle im Kopf auch gründlich zu reinigen... Viel Erfolg wünscht Paul |
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Alubrille


Profischrauber 869 Beiträge
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RE: Kühler überprüfen. , 06.05.2024 08:04
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Hallo, lies Dir mal die ein paar Beiträge zum Tausch der Zylinderkopfdichtung durch, die Dir die Suchefunktion bietet, denn da gibt es einen möglichen Folgeschaden, der immer mal wieder erwähnt wird und der mir glücklicherweise nie passiert ist, obwohl ich es auch immer falsch gemacht habe: Es besteht die Möglichkeit, daß beim Anheben des Zylinderkopfs die Laufbuchsen an diesem (mit der verbrannten Kopfdichtung) kleben und dadurch aus dem Motorblock gehoben werden. Dabei gehen (unbemerkt) die Zylinderfussdichtungen kaputt --> Wasser dringt später in das Kurbelgehäuse. Es wird empfohlen, den Zylinderkopf vor dem Anheben seitlich klopfend vom Motorblock (und den oberen Stirnflächen der Laufbuchsen) zu lösen, damit das oben Beschriebene nicht passiert. Das muss aber eigentlich schon sehr früh beim Lösen der Zylinderkopfschrauben geschehen, da die Stößelstangen (angetrieben durch die Ventilfedern) den Kopf sowieso anheben. Dem könnte man eigentlich nur entgehen, wenn vor dem Lösen des Zylinderkopfs auch die Kipphebenwelle entfernt wird. Dann bleibt der Kopf unten, auch wenn die Zylinderkopfschrauben komplett herausgedreht werden. Aber wie gesagt, lies hier mal ein bisschen zum Thema. Außerdem würde ich Pauls Tipp einer gründlichen Entschlammung nachgehen, denn ich vermute, daß die defekte Kopfdichtung nicht die Ursache, sondern die Folge Deiner Probleme ist. Grüße, Alex |
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TheBen

Schrauber 119 Beiträge
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RE: Kühler überprüfen. , 06.05.2024 09:02
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Danke. Ja. Ich vermute auch das es die folge ist. Der dorfmechaniker will es sich gleich anschauen. Denke, ich hatte den verlusst des Kühlwassers vor ein paar Tagen erst gar nicht bemerkt - und ein Kumpel der den Wagen abgeholt hatte, meinte nur, das das Wasser im Ausgleichsbehälter am brodeln war... ich habe dann aufgefüllt und bin gefahren, dachte irgendwann. schön, bleibt bei 80 grad. Bis ich ein paar km weiter merkte, das der Behälter leer war. hatte dann das Leck gefunden, und ja den wärmetauscher gebrückt. so richtig entlüften konnte ich danicht nicht mehr / aber die Temperatur passte immer so weit. 500km später.... ruckeltet er dann immer mal, dann kam mehr LeistungsVerlust. |
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boxerpauli


Profischrauber 971 Beiträge
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RE: Kühler überprüfen. , 06.05.2024 10:19
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Vielleicht noch eine Ergänzug. Ich löse alle Zylinderkopfschrauben und entferne sie bis auf eine in der Mitte des Kopfes. Dann mit einem Gummihammer seitlich an den Kopf klopfen, so dass sich dieser nicht nach oben abhebt sondern leicht um die verbliebene Schraube dreht. Damit wird verhindert, dass sich die Laufbüchsen anheben und die hauchdünne Papierdichtung unten am Fuß der Laufbüchsen sich löst. Dann hast Du nämlich das nächste Problem. Auch beachten: Die Laufbüchsen müssen ganz leicht über die Oberkante des Motorblocks hinausstehen, damit sie bei Montage fest nach unten gedrückt werden (so 1 - 2/10 mm. Es gibt auch verschieden dicke Kopfdichtungen. Ich würde nach Möglichkeit eine Original Renault oder eine von Klinger verwenden. Beim 1,1l Motor mit 28er Vergaser würde ich die dünnere bevorzugen. Wenn der Kopf allerdings verzogen ist und geplant werden muss, dann nimm die dickere, um die Verdichtung wieder auszugleichen. Wenn wirklich Beadrf besteht, so habe ich das original Renault Werkzeug, mit dem die Laufbüchsen während der Reparaturarbeiten nach unten gehalten werden. Kann ich leihweise zur Verfügung stellen. Gruß Paul |
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TheBen

Schrauber 119 Beiträge
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RE: Kühler überprüfen. , 06.05.2024 14:01
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Danke. Ja. Ich vermute auch das es die folge ist. Der dorfmechaniker will es sich gleich anschauen. Denke, ich hatte den verlusst des Kühlwassers vor ein paar Tagen erst gar nicht bemerkt - und ein Kumpel der den Wagen abgeholt hatte, meinte nur, das das Wasser im Ausgleichsbehälter am brodeln war... ich habe dann aufgefüllt und bin gefahren, dachte irgendwann. schön, bleibt bei 80 grad. Bis ich ein paar km weiter merkte, das der Behälter leer war. hatte dann das Leck gefunden, und ja den wärmetauscher gebrückt. so richtig entlüften konnte ich danicht nicht mehr / aber die Temperatur passte immer so weit. 500km später.... ruckeltet er dann immer mal, dann kam mehr LeistungsVerlust. |
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