verbastelte Elektrik
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cbombadil

R4-Novize 9 Beiträge
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verbastelte Elektrik, 23.10.2023 13:13
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Hallo! Mein R4 Bj84 hat eine lange, mir unbekannte Vorgeschichte. Die Elektrik ist kreativ ergänzt worden: 1) ich habe einige frei liegende Leitungen mit Spannung drauf im Motorraum gefunden, die alle in der Nähe des oder am Zündschloß beginnen. (Nicht etwa am Sicherungskasten) 2) Es wurde ein LED Tagfahrlicht und Rallyescheinwerfer erst nachgerüstet, dann abgebaut.Ich denke das ist die Erklärung von 1.) 3) Das Radio hatte seinen Strom vom Lüfter. in der Konsole ist auch ein Zigarettenanzünder, auch er bekam seinen Saft vom Lüfter - Habe ich inzwischen aufgeräumt. 4) Der Blinker hatte immer wieder Aussetzer, nach Querlesen hier im Forum habe ich den Warnblinker-Schalter getauscht und würde sagen, das ist auch abgeräumt (ganz selten fehlt mal ein ‘Klack‘) 5) Bei Abblendlicht leuchtet die blaue Kontrolleuchte für Fernlicht, bei Fernlicht ist die Leuchte aus; an den Scheinwerfern ist die Verkabelung offensichtlich noch original, das andere Ende ist wohl dieser Lenkstockschalter/ Kombiinstrument ? 6) heute war dann auch noch die Instrumententafel dunkel. Kann ich da ohne komplette Demontage prüfen ob es die Birnen sind? Welche Birnen wären das - Sockel ba7s, 1-2 Watt bei 12 V? 7) von der Heckscheibenheizung geht nur die Kontrolleuchte 8) Diese Abdeckung unter dem Lenkrad in der alle Kabel zusammenkomen hält kaum noch zusammen, kann man die irgendwo kaufen - meine Suche war recht erfolglos.. Welche Messungen sollte ich vornehmen, bevor ich das Lenkrad und Instumente herausbastele? Was sollte ich vorher bestellen? VIelen Dank für Tips, der Carsten aus Dresden |
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boxerpauli


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RE: verbastelte Elektrik, 23.10.2023 14:17
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Servus Carsten, das hört sich wahrlich nach Baustelle an. Ferndiagnosen sind da natürlich schwierig, aber die R4 Elektrik ist eigentlich ganz gut überschaubar. Ich nehme mal an, Dein Auto hat den 1100er Motor und Du hast einen Sicherungskasten mit 10 Sicherungen im Innenraum links unter dem Lenkrad. Wenn Du mir in einer pm Deine Mailadresse sendest, kannst Du gerne einen Originalschaltplan als .pdf bekommen. Birnchen prüfen ohne Ausbau des Tachos schwierig. Der Tacho sollte aber in einer Viertelstunde draußen sein. Die Lämpchen sind Normteile (ich glaube 1,2W) und billig zu kriegen, wenn man nicht gerade beim Franzosen oder bei Renault einkauft. Ansonsten Hilfe mit Rat oder Teilen gerne. Gruß Paul |
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r4thomas

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RE: verbastelte Elektrik, 23.10.2023 15:38
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Hallo Carsten,
das meiste ist halb so schlimm... wobei einem ja keiner sagt, wie schlimm ganz schlimm ist! (das ist hier ein Philosophenclub...) zu 3.: das Radio hängt auch bei Renault am Lüfter. Später in der dritten Serie (86?) ist da ein offizieller Abzweig darangekommen, mit einem roten Stecker. Der Zigarettenanzünder ist schon mutiger, da er sehr viel mehr Strom zieht. zu 5.: das hört sich schon ärgerlich an. Fahrlicht hat in der Serienausführung keine Kontrollleuchte, obwohl eine grüne im Tacho vorgesehen ist. zu 6.: Dazu baust Du das Lenkrad und das gesamte Armaturenbrett ab. Am Lenkrad ist die Prallplatte nur geklickt, die kannst Du abrupfen. Das Lenkrad hat nur eine Zentralmutter. Nach lösen braucht es einen Ruck, um das Lenkrad aus der Verzahnung zu lockern. Das Armaturenbrett ist schon fummeliger: Von unten sind außen links und rechts zwei SW10-Schrauben, die den Haupt-Halt geben. Von oben mittig im Spalt zwischen Windschutzscheibe und Armaturenbrett steckt eine kleine Blechschraube. Unter dem Lenkrad macht die - lockere - Kabelabdeckung die meiste Mühe.Sie hat von unten zwei tiefe Schraublöcher zum Fahrer hin rechts und links hinten außen, eine mittig Richtung Pedalerie in der Lenksäule. Dazu eine SW10-Mutter oben links am Blechkörper oberhalb der Sicherungen und eine fiese kleine Verborgene am Chokezug, links quer. Dann liegt der Tacho nackig vor Dir, und kann Richtung Fahrer abgezogen werden. Die Bündelstecker sind unvertauschbar und durch ihre Kabelformung eindeutig wieder drauf zu kriegen. Die fummelige Folie auf der Rückseite des Tachos ist deutlich stabiler als sie aussieht. Das hört sich alles nach größerer Wissenschaft an, isses aber nicht. Nach dem neunten Mal machst Du das mit verbundenen Augen. Die lieblichen Birnchen selbst sind oft durchgebrannt oder schwarz von innen, es gibt sie lose zu kaufen und auch schon in LED-Ausgabe. zu 7.: Bei der Heckscheibenheizung sind klassisch die Heizdrähte durchgebrannt. Reparatur mit Silberlack hält nur zwei Winter lang. zu 8.: Da gibt es zwei Versionen, unterschiedlich breit. Also aufpassen. Wenn wirklich die Löcher ausgebrochen sind, ist es schwer, zu reparieren. Oft sind nur die falschen Schrauben drinn und unter der Lenksäule fehlt die Blechmutter. Jetzt weißt Du was zu tun ist: Wir erwarten hier in Kürze Deine Reparaturmeldung. LG, thomas |
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boxerpauli


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RE: verbastelte Elektrik, 23.10.2023 16:44
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Servus Thomas, bei meinem Auto braucht man das Armaturenbrett nicht abzunehmen, wenn man den Tacho (mit dem großen Plastikgehäuse) ausbaut. Gibt es da verschiedene Ausführungen?. Zum Ausbau des Tachos mit dem kleinen eckigen Metallrahmen der früheren Ausführung muss zum Ausbau des Tachos allerdings das Armaturenbrett ab, dafür entfällt die Verkleidung unter der Lenksäule. Lenkrad ab, Verkleidung drunter ab ist völlig okay. Mein Tacho hat außenrum einen gesteckten Plastikrahmen, den man vorsichtig vom Armaturenbrett abziehen kann. Dann liegt der Tacho frei und man sieht links und rechts am Tachogehäuse ziemlich breite Klammern aus Edelstahl. Die kann man ein wenig drücken und die ganze Tachoeninheit herausziehen, ohne die Verkleidung vom Armaturenbrett abzunehmen.Man spart sich eine ganze Menge Fummelei, um das Armaturenbrett wieder sauber einzupassen. Vielleicht geht das bei Carsten ja auch so. Das mit den LED anstelle der Lampen klingt sehr gut. Die serienmäßigen Funzeln sind nicht so prickelnd. Die grüne Leuchte im Tacho als "Licht an Signal" zu verwenden klingt gut, mit passendem Schaltplan geht das locker. Ich persönlich bevorzuge einen Summer für diese Aufgabe, Bin für grüne Irrlichter im Moment nicht so empfänglich. Gruß Paul |
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r4thomas

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RE: verbastelte Elektrik, 24.10.2023 13:42
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Hallo Carsten, servus Paul, Richtig, in der 3. Serie muß eigentlich nicht das ganze Armaturenbrett raus. Der Abbau der unteren Abdeckung und das zerstörungsfreie Abknispeln des Tachorahmens ist aber bald aufwändiger als der "große" Ausbau. Und das Nach-vorne-Friemeln des Tachos macht einem auch keine Freunde bei den Fingerkuppen. Was lernt Carsten also daraus: Es gibt immer drei Wege zum Glück. (Der dritte ist: Alles so lassen....) LG, thomas |
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cbombadil

R4-Novize 9 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 25.10.2023 15:26
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Ausserdem ist bei Standlicht auch die Fernlicht-Warnleuchte an. Dafür ist bei Fernlicht der Blinker auf Dauerbeleuchtung. Ich bin echt gespannt, ob ich den Schraubendreher oder den Exorzisten brauche ;-) ich habe mal die Lämpchen bestellt und werde berichten. Inzwischen habe ich gefunden, dass der Heckscheibenheizung der Kontakt fehlt. Ist beidseits ab, das war vor kurzem noch nicht so und ich bin ratlos, wer oder was das gewesen sein soll! Spontan würde ich sagen: ankleben! Aber die Suche nach geeignetem Kleber ist schwieriger als ich dachte.. Hat jemand gute Erfahrung mit Leitsilber-Kleber? Den 5€ - Kleber soll ich bei 90° ausheizen, ist also vielleicht 2. Wahl aber der 2k-Epoxi mit Silber soll 100€ kosten... |
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R4D4


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RE: verbastelte Elektrik, 25.10.2023 18:04
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Hallo Carsten, ohne jetzt im einzelnen auf deine Punkte einzugehen, sagt mir meine Erfahrung, das dein elektrisches Universum dich über den Winter gut beschäftigen wird. Da scheinen so viele Böcke im verborgenen zu springen, daß es wohl am besten sein wird, einmal alles auf links zu drehen und dabei auch und ganz besonders die Massepunkte ein wenig zu streicheln. Der Bock will ja, wenn er durchs Tor geschlüpft ist, wieder zurück zur Futterquelle. gutes Gelingen, Thomas |
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boxerpauli


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RE: verbastelte Elektrik, 25.10.2023 18:53
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Da hat der Thomas den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Kontakte des R4 sind äußerst angetan von Verbindungen, die man ganz allgemein als Korrossion bezeichnet. Alle möglichen Formen von Oxydation finden sich überall an der Kiste. Wenn Du die Kontakte der Sicherungen (und diese selbst) blank bekommst, ist schon viel geholfen. Die Steckverbindungen an den Scheinwerfern und vor allem den Blinkern sind echte Kuschelplätze für blühende Korrossion. Wenn Du das bereinigt hast, würde ich die Kontakte von Lichtmaschine und ggf. Regler pflegen, die Zündspule und den Verteiler (Kondensator!!!) nicht vergessen. Im Innenraum sieht´s meist besser aus. Das Problem mit schlechter Masse verursacht die tollsten Fehlerbilder. Vergiss icht die Massepunkte an den vorderen Kotflügeln, welche die Lichter vorne versorgen. Gut blank machen, das kann Wunder wirken. Zur Heckscheibe hast Du eine pm. Gruß Paul |
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Alubrille


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RE: verbastelte Elektrik, 25.10.2023 20:54
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Hallo, ein Masseband vom Getriebedeckel zur Motorhaube geführt (beim GTL etwas fummelig unter dem Kühler) heilte bei mir alle vorderen Lichtsorgen. Die Massekäbelchen zu den Innenkotflügeln sind - wie Paul schon angemerkt hat - genauso wie die Haubenfangseile und die rostigenen Scharniere hochgradig hochohmig.
Grüße, Alex |
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elch101


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RE: verbastelte Elektrik, 25.10.2023 21:24
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Meine Karosseriebaufachfrau, die wo mir zeigen muß, wie man ein Releis verdrahtet, weil ich zu doof, hat mich angewiesen, alle Massepunkte, die über Blechschrauben hergestellt werden (v.a. Rückleuchten) durch Nietmuttern M4 und kleine Gewindeschräubchen zu ersetzen. Ich wollte nicht. Zuviel Streß. Aber sie hat mich gezwungen. Siehe da, auf einmal alles Taghell und ohne Wackler. |
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Alubrille


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RE: verbastelte Elektrik, 25.10.2023 21:47
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... noch ein Nachtrag: an der Ampel blinkend machte es leider oft nicht klickpauseklick, sondern klikklikklik, also schnell ausgestiegen und auf den betreffenden nicht blinkenden Blinker geklopft. Und siehe da: Es ward "Blink". Leider natürlich nur kurzfristig, weil durch das Klopfen ein paar Atomlagen Eisenoxid von den Scharnieren gerieben wurden. |
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R4D4


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RE: verbastelte Elektrik, 26.10.2023 00:21
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Bei mir sind anstelle der Spannstifte VA-Schrauben in den Scharnieren. Das scheint gut gegen veratomatisierung zu sein, seit 16 Jahren leuchte ich vorne ununterbrochen das Universum aus. Das mit den Nietmuttern ist ‘ne gute Idee, die steht jetzt im Pflichtenheft für mein blaues Wunder, forenintern zZ noch "Das Wrack" genannt. |
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WinfriedB

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RE: verbastelte Elektrik, 26.10.2023 08:09
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Wenn man die gängigen Nietmuttern aus Alu mit Stahleinsatz verwendet, handelt man sich damit das nächste Problem ein. Alu auf Stahl bewirkt wunderbare elektrolytische Korrosion. Leider hat man sich bei Renault (und vielen anderen Herstellern) früher auf leitfähige Verbindungen der Karosserieteile verlassen. Das geht auch ne ganze Weile gut. Mittlerweile (zumindest seit der Markteinführung des markenfremden Oldies) werden in den Kabelbäumen separate Masseleitungen verlegt, die die (nach wie vor vorhandenen) Karosserie-Massepunkte einiges sicherer verbinden. Wenn man schon teilweise neu verdrahten muß, sollte man zusätzlich diese Leitungen einbauen. Zum Reinigen von Steckkontakten bitte nur Messingdrahtbürsten verwenden, Stahlbürsten sind so hart, daß sie den Messing- oder Zinkbelag abraspeln. |
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R4D4


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RE: verbastelte Elektrik, 28.10.2023 11:18
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WinfriedB: Mittlerweile ... werden in den Kabelbäumen separate Masseleitungen verlegt ...Wenn man schon teilweise neu verdrahten muß, sollte man zusätzlich diese Leitungen einbauen.
Zusätzliche Massekabel sind sicherlich nicht verkehrt, halte ich jedoch für ein bischen über‘s Ziel hinausgeschossen. Beispiel: Mein Schachbrett ist vor ziemlich genau 16 Jahren wieder auf die Straße gekommen. Bis heute hab ich nicht einmal karosserieseitig Kontaktprobleme gehabt. Dazu sei erwähnt, daß ich sämtliche Verbindungen, die ursprünglich mit Blechschrauben versehen waren, nicht nur durch Gewindeschrauben ersetzt, sondern auch gut konserviert habe. Vor den hin und wieder auftretenden Kontaktproblemen gerade vorne bei Blinker und/oder Standlicht werde ich dabei natürlich nicht verschont, aber das sind dann jedesmal die recht ungeschützten plusseitigen Kontaktzungen gewesen. Mit ein wenig Pflege hin und wieder sind auch diese Stellen im Grunde keine große Sache. Das ist dann eher die Hängerdose nach längerem Nichtgebrauch.
Gruß, Thomas |
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WinfriedB

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RE: verbastelte Elektrik, 28.10.2023 14:39
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Naja, der Hersteller meines markenfremden Oldies ist mit Kupfer auch nicht verschwenderisch umgegangen, aber Masseleitungen gibts.... Masse über Karosse kann gutgehen, muß aber nicht. Ich habe das eine oder andere Jahrzehnt einiges an elektronischen Geräten und Systemen entwickelt. Und was da gar nicht geht, ist, Versorgungsspannungen (egal ob Plus oder Masse) übers Gehäuse laufen zu lassen. Und das waren Geräte für den klimatisierten Innenbereich.... Klar sind eure schönen Autos (und glücklicherweise auch der markenfremde Oldie) praktisch elektronikfrei, aber möglichen Problemen vorzubeugen, wenn es relativ einfach möglich ist, schadet eigentlich nie. Vor allem, weil man sich bei tatsächlichen Masseproblemen manchmal einen Wolf sucht. Ich hatte mal bei einem der div. Familien-R4 das Problem, daß er mit den Standlichtern (im Gehäuse der Blinker) geblinkt hat. Ratet mal, woran es lag.... Und nach dem Grundsatz "Gürtel UND Hosenträger" schadet es auch nicht, zur Karosserie verschraubte Masseverbindungen so wie vorgeschlagen zu pflegen. |
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R4D4


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RE: verbastelte Elektrik, 28.10.2023 18:19
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WinfriedB: ...Ratet mal, woran es lag.... Da bin ich außen vor und reiche den Ball freudig weiter )) Mein Schlüsselerlebnis in Sachen Elektrik hatte ich interessanterweise nicht am R4, was naheliegend wäre, sondern auf der Arbeit im Vorführraum. Jedesmal, wenn wir den Kolben* gezündet haben, hat‘s vorne in den Boxen ordentlich geknistert. Nach einem halben Jahr suchen und fluchen war ichs leid und hab mir erstmal Literatur besorgt. Das führte insofern zum Erfolg, als daß ich nach halber Lektüre hingegangen bin und radikal alle Kabelkanäle geleert habe. Danach nach Lehrbuch alles schön getrennt wieder rein mit Strom unten und Boxenkabel oben. Und siehe da, ab dem Moment flog auch nicht mehr der FI, wenn es draußen blitzte, und der Boxenkiller ward auch nicht mehr gesehen und gehört. Eine detailierte Beschreibung der Kabelverlegung würde hier zu weit führen, aber kurz und knapp kann man sagen, daß es eine sehr kreative Achterbahnverlegung war. Seitdem halte ich mich bei komplexen oder mir nicht bekannten Systemen, wo die Fehlerquelle nicht sofort ersichtlich ist, (um den Kreis zurück zu Carstens Eingangsfragen zu schließen) nicht mehr lange mit Fehlersuche auf, sondern prüfe alles einmal stumpf nach Pflichtenheft durch. Geht idR schneller als man denkt, und oft fallen dabei auch noch weitere kurz vor dem Exitus stehende Stellen auf.
Thomas *Lichtquelle eines jeden Kinoprojektors (Wikiartikel)
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WinfriedB

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RE: verbastelte Elektrik, 28.10.2023 18:52
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Auch da hat sich wieder die alte Weisheit bewahrheitet: "Kaum macht man es richtig, schon funktioniert es". Ihr hattet da wohl ein massives EMV-Problem (elektromagnetische Verträglichkeit) - Einstreuungen von Hämmern auf den 220VAC-Leitungen in die Verstärker via Boxenleitungen. Sowas ist aber bei euren elektronikfreien Autos kaum zu befürchten, außer evtl. beim Radio-Einbau (da sollte man auf jeden Fall direkte Plus- und Masseleitungen zur Batterie legen). Ich hatte sowas mehrfach, u.a. bei einem Gerät mit seltsamen Aussetzern. Irgendwann hab ich dann bemerkt, daß die auch auftraten, wenn ich einen Drucker ien paar Meter weiter eingeschaltet hab. In der Folge ließen sich diese Störungen dank eines nicht-antistatischen Bodenbelages durch Aufstehen vom Bürostuhl simulieren, wobei millimeterlange Funken von der gehaltenen Schraubenzieherspitze zum Gerät übersprangen. Wir haben dann den Teil der Schaltung, der sehr empfindlich auf kurze Impulse war, regelmäßig neu initialisiert (also quasi teilweise hochgefahren), so daß er praktisch immer im Soll-Betriebsmodus war. |
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R4D4


Profischrauber 2735 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 28.10.2023 23:15
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wir kommen zwar komplett vom eigentlichen Thema ab; aber es spricht ja nichts gegen eine gepflegte Horizonterweiterung  mit der EMV liegst du so gut im Rennen wie ich seinerzeit danach im Clinch mit unserem Hauselektriker. Der hatte nämlich zum Großteil diesen Driss selbst verzapft, oder sollte ich eher sagen: Verdreht? und fand das alles total richtig. Die Kabel waren teilweise dermaßen ineinander verschlungen, das ich an ein paar Stellen sogar den Seitenschneider angesetzt habe. Ich hab ansonsten nicht viel Ahnung von jeglicher Elektronik, aber offensichtlich kommen auch starre Nullen und Einsen mit kreativen Lösungen klar. Find ich gut.
Geändert von R4D4 am 28.Oct.2023 23:16 |
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elch101


Profischrauber 1677 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 29.10.2023 00:10
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OT find ich immer Klasse. Ich hab ja schon viele R4s gesehen, wo sich Elektriker drüber hergemacht haben. Eine Flut von Relais, weil, Licht einfach so schalten, daß geht ja gar nicht. Wild gezogene Strippen überall, keine Schaltpläne dafür angelegt. Massekabel dick vorm Guckloch für‘s Zündung abblitzen angeschraubt. Ordentlich gemachte Verbesserungen sind mir noch nicht untergekommen Nu aber der OT: Also, wenn man 34 Pferde hat, braucht man 60. Das ist selbstredend. Und auch ganz nett. Aber man gewöhnt sich schnell. Und bei höheren Geschwindikkeiten merkt man schnell, da fehlt Dampf. Also besser 80 PS mit gewaltigem Drehmoment. Oder 93, aber da fehlt wiederum etwas der Dampf aus dem Keller und wird heut auf weiter Flur auch nicht mehr eingetragen. Wenn wir aber schon soweit sind, eigentlich ist der Alpine Motor nur eine gedrosselte Vorlage, da kann man richtig was rausholen. Obenrum wie untenrum, ganz nach Geschmack. Und da sind wir noch gar nicht beim Turbo. Macht das noch Sinn im R4? Braucht man wirklich einen Turbo? Mit Druckvergaser und LLK versteht sich. Ich bin noch unschlüssig. Aber für alles offen. Vielleicht sollte man mehr amerikanisch denken und sich nicht mit halben Sachen zufrieden geben. Ihr könnt mir alle folgen? Aber wenn man anfängt, seine Verbarucher mit Masseleitungen zu versehen - das sollte man doch eher mit dem Hauspsychater besprechen, oder? ;-) |
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R4D4


Profischrauber 2735 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 29.10.2023 01:57
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93 hatte ich mal zu Zeiten, als der Motor noch stärker war als der Charakter. Wieder ausgebaut und - aus heutiger Sicht - dummerweise verscherbelt. Naja, die Jugend ...  Für Drehmoment wär doch bestimmt ein Diesel 1. Wahl, mit entsprechendem Getriebe. Dabei schwanke ich noch zwischen dem 1.9er Rapid und einem gepflegten Scania V12.  |
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boxerpauli


Profischrauber 971 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 29.10.2023 09:33
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Um wieder die Schleife zurück zum Thema zu finden: Wenn´s ganz schlimm kommt, hätte ich vielleicht noch einen Kabelbaum in der großen Kiste liegen... |
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Tommie67

Schrauber 232 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 31.10.2023 09:03
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Schöne Geschichten habt ihr da auf Lager und zum Thema EMV und ESD könnte ich auch so Einiges aus meiner Berufserfahrung erzählen. Ich will mich aber mal auf das Thema "Masse" beschränken. Hier stören mich die etwas undifferenzierten Aussagen. Es gibt meiner Meinung nach keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen dem R4 und neuen/aktuellen Autos. Auch neue Autos verwenden die Karosserie als "Minus-Leiter". Masseleitungen gibt es, aber die sind kurz und gehen in der Regel nur bis zum nächsten Massebolzen. Auch hier kein Unterschied zum R4. Eine moderne Karosserie ist komplett geschweißt und durchgehend leitfähig. Es würde niemanden einfallen, parallel dazu eine Masseleitung von der Batterie im Motorraum bis zur Heckleuchte zu führen. Nun, zugegeben, beim R4 ist die Karosserie nicht komplett verschweißt. Nur das Häuschen ist eine Einheit. Die masse-relevanten Teile Chassis, Innenkotflügel vorne und Kotflügel hinten sind mit dem Häuschen verschraubt. Warum ist das Chassis masse-relevant? Einzig und alleine wegen dem Tankgeber. Dessen Masse muss mehrere Hürden nehmen: Vom Tankgeber zum Tank zum Chassis zum Häuschen zum Innenkotflügel vorne rechts. Am Innenkotflügel vorne rechts befindet sich das Hauptmassekabel für die Karosserie. Als ich dieses Kabel (noch) nicht dran hatte, ging meine Tankanzeige nicht. Gleichzeitig ist dort der Massepunkt für die Beleuchtung vorne rechts (Scheinwerfer, Blink- und Standlicht). Am Innenkotflügel vorne links ist der Massepunkt für die Beleuchtung vorne links. Die hinteren Kotflügel liefern die Masse für die Heckleuchten. Das war dann schon alles bezüglich Außen-Beleuchtung. Und nun die Frage: Hatte schon jemand eine schlechte Masseverbindung zwischen Kotflügel und Häuschen? Vermutlich nicht. Also würde ich auch die Karossiere des R4 inklusive verschraubter Kotflügel als "zuverlässig" einstufen. Es sind eigentlich immer die "letzten" Verbindungen. Zum Beispiel in den Leuchten zwischen Kontaktzunge und Glühlampe. Oder die (vorhandene!) kurze Masseleitung zu Leuchten/Scheinwerfern vorne. Wenn die keinen Kontakt zum Massepunkt am Innenkotflügel hat, blinkt auch mal das Standlicht mit, logisch. Die Motorhaube hat m.E. keine Masseanbindung, weshalb ich das mit den Scharnieren so gar nicht nachvollziehen kann. Die vorderen Blink-/Standlichter sind aus Kunststoff und haben daher ein eigenes kurzes Massekabel (ganz wie bei neuen Autos). Die Heckleuchten dagegen haben einen Metall-Sockel, der sich die Masse über die Verschraubung am Heckkotflügel holt. Was bei neuen Autos besser ist: Wir haben ausschließlich verschweißte Massebolzen (keine Schrauben) und die sind häufiger im Innenraum (z.B. bei den Heckleuchten) und damit gut vor Korrosion geschützt. Beim R4 sind die Verbindungen deutlich mehr der Umwelt ausgesetzt, das ist das eigentliche Problem. Bei meinem R4 habe ich alle Verbindungen zu den Leuchten wie Masseschrauben und Stecker und in den Leuchten (Kontaktzungen) mit dem Dremel blank gebürstet und dann mit Fett (entweder Polfett oder auch mal Mike Sanders) vor erneuter Korrosion geschützt. Bis jetzt funktioniert das ganz gut. |
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WinfriedB

Profischrauber 1319 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 31.10.2023 14:45
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"Auch neue Autos verwenden die Karosserie als "Minus-Leiter". Masseleitungen gibt es, aber die sind kurz und gehen in der Regel nur bis zum nächsten Massebolzen. Auch hier kein Unterschied zum R4. Eine moderne Karosserie ist komplett geschweißt und durchgehend leitfähig. Es würde niemanden einfallen, parallel dazu eine Masseleitung von der Batterie im Motorraum bis zur Heckleuchte zu führen." Darauf kann ich nur mit einem klaren Jein erwidern. Wohl nicht nur beim markenfremden Oldie gibt es beides. Für einige kleinere und verstreute Verbraucher (z.B. Innenleuchte, Kofferraumleuchte und ein paar andere) gibt es Massepunkte an der Karosse. Für etliche andere, z.B. die Scheinwerfer und Heckleuchten, gibt es Masseleitungen, die dann im (isolierten) Kabelbaum miteinander verbunden sind, von diesen isolierten Massepunkten gehen dann Leitungen zur zentralen Verteilerplatte vorne im Wagen. D.h. sehr wohl Masseleitungen längs durch das Fahrzeug zu den Heckleuchten und auch zu den Scheinwerfern und KEINE Masseverbindung über die Karosse. Fehlerhafte Masseverbindungen über die Karosse gibt es dann natürlich auch, z.B. eine spinnende Kühler-Warn-LED (vor der tatsächlich ein bißchen Elektronik hängt). Der konnte ich das gelegentliche Flackern zur Unzeit durch ein Masseband von der Batterie zum Motorblock abgewöhnen (hatte zuvor Spannungen von ca. 100mV schwankend zwischen Motorblock und Batterie-Minus gemessen). |
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WinfriedB

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RE: verbastelte Elektrik, 31.10.2023 15:09
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Es ist natürlich richtig, sich erstmal die "letzte Meile" anzusehen, d.h. die Anschlüsse der Kabel (ggf. auch der Massekabel) an den Verbrauchern. Mit verrotteten Flachsteckern hilft das beste (Masse-)Kabel nichts. Allerdings sind es nicht nur die sichtbaren Teile der Steckverbinder, die vor sich hinrotten. Auch die an sich (bei korrekter Crimpung) gasdichten Quetschverbindungen halten nicht ewig und da kriecht auch Korrosion rein. Wenn man eh schon an der Elektrik rumfummelt, kann es nichts schaden, die alten Flachsteckverbinder abzuknipsen und die Leitung (sofern Länge ausreichend) so weit abzuisolieren, bis man wieder blankes Kupfer sieht. Und dann neue Verbinder ancrimpen - wenn möglich, nicht mit einer der billigen Blechzangen (obwohl die immer noch besser sind als die Kombizange, deren Spuren ich an einem von einer sog. Werkstatt angebrachten Flachstecker entdeckte), sondern mit einer richtigen Crimpzange, die es für ca. 10EUR beim Pollin gibt. Wenn möglich, sollte man auch unisolierte Flachsteckverbinder ancrimpen und eine Isoliertülle drüberschieben. |
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R4D4


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RE: verbastelte Elektrik, 31.10.2023 23:25
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Tommie67:
... Die Motorhaube hat m.E. keine Masseanbindung, weshalb ich das mit den Scharnieren so gar nicht nachvollziehen kann.
Zumindest im geschlossenen Zustand bekommst du eine gute Verbindung über das - man mags kaum glauben - Haubenschloß. Über die Scharniere geht das tatsächlich auch, zuverlässig allerdings nur dann, wenn sie regelmäßig bewegt werden. Diese Situation hatte ich mal bei einem Zukauf, wo mir anfangs gar nicht aufgefallen ist, das die beiden Massekabel an der Haube selbst befestigt waren. Deinen Text find ich richtig gut, der könnte glatt in einem Lehrbuch stehen. Gruß, Thomas |
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elch101


Profischrauber 1677 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 01.11.2023 07:14
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Ungern widerspreche ich älteren Menschen, aber wozu braucht die Motorhaube Masse? Sie hängt natürlich irgendwie mit an der Karosserie, nur an der Haube sind ja keine Verbraucher angeschlossen? |
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boxerpauli


Profischrauber 971 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 01.11.2023 09:45
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Servus Elch, Du weißt, welch hohe Meinung ich von Deiner Sachkenntnis habe. Es besteht tatsächlich die Möglichkeit, sich einen Massepunkt an der Motorhaube einzurichten und damit Blinker und Scheinwerfer auf ganz kurzem Weg zu versorgen, vor allem, wenn die Massepunkte an den vorderen Innenkotflügeln der braunen Pest huldigen. Das Massekabel von dort zur Lichteinheit ist ja auch freischwebend und wird nicht nur beim Öffnen und Schließen der Motorhaube stark belastet sondern auch durch ständiges Schwingen während der Fahrt. Die Isolation wird schnell brüchig und das Zeug gammelt von Innen wie verrückt. Oft ist die Kupferlitze nur noch ein Grünspandepot. Das Haubenschloss gibt tatsächlich eine gute Masseverbindung her. Ob es den goldenen Weg darstellt, will ich nicht beantworten. Ich habe mir bei einem R4 am Kabelbaum entlang ein dickes Massekabel zu den Leuchteinheiten gezogen, seitdem ist Ruhe dort. Und noch zurück zu der ursprünglichen Frage. Kann es sein, dass der Carsten ein ausgewandertet Schwabe ist? Er geizt sogar hartnäckig mit Antworten zum Thema. Kann ja auch sein, dass er keinen Bedarf mehr hat. Schönen Feiertag, soweit ihr den heute habt. Paul
Geändert von boxerpauli am 1.Nov.2023 10:59 |
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R4D4


Profischrauber 2735 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 01.11.2023 10:54
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elch101: .... aber wozu braucht die Motorhaube Masse? ....
Das hab ich mich auch lange Zeit gefragt. Bis es mal eines Nachts sehr plötzlich sehrsehrdunkel wurde  Paul: Uns Carsten liegt womöglich völlig erschlagen ob der schieren Masse an Beiträgen regungslos am Boden.  Ich glaub, wir brauchen dringend eine Plauderecke. |
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elch101


Profischrauber 1677 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 01.11.2023 16:01
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Nein Nein, OT muß in die bestehenden threads eingetrollt werden. Sonst macht es keinen Spaß. Gibt‘s schon Skizzen zum Scania? |
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elch101


Profischrauber 1677 Beiträge
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RE: verbastelte Elektrik, 01.11.2023 16:54
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Btt.: Ich hab zwei Kindheitsträume, aber noch keinen realisiert. Der eine ist, den östlichsten befahrbaren Punkt Asiens zu erreichen, soweit die Reifen tragen. Der zweite: Den Motorhaubenkabelbaum sauber zusammenfassen und auf einen geschützten, leicht zu öffnenden Mehrfachstecker legen. Das hätte Hand und Fuß. |
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