Guten Morgen aus Mattighofen, im letzten Jahr hab ich in meinen R4 Bj 84 einen 1400 Motor gegönnt, mit Registervergaser - das 4 Gang Getriebe ist geblieben. Vieleicht ist es bei solchen, doch recht gravierenden Umbauten von Vorteil, sich zwei, drei Fragen zu stellen, - was soll das Fahrzeug nach dem Umbau besser können? Sprich wass hab ich damit vor? Welche finazeillen Mittel will ich einsetzen? und welche tehnische Ausstattung bzw. handwerklichen Erfahrungen habe ich? Mein Ziel war - ich will ein solides Reisegefährt, das nicht auf jeder größeren Autobahnsteigung mit den LKW zu kämpfen hat. Also Drehmoment und Durchzug vor Spitzenleistung. Und ich wollte aus Gründen der Ersatzteilversorgung, Serienteile verwenden. Aus meiner Sicht ist es bei einer solchen Zielsetzung fast egal ob 1300 oder 1400 gewählt wird. Und da Renault für diese Motoren den Registervergaser gewählt hat war auch diese Frage für mich geklärt. Vorteil bei diesem Ansatz ich musste bei der Ansaugbrücke ledigich geringfügig Platz für das Lenkgestänge schaffen - keine große Sache mit einem Druckluftfräser. Was man dabei allerdings verliert ist die Veragservorwärmung über das Kühlwasser - naja irgend einen Tod stirbt man immer . Diese Lösung ist, aus meiner Sicht die finanzeiell günstigste wenn man in das Thema Tuning einsteigt und ist technisch wie handwerklich überschaubar. Der Wagen fährt sich wie erhoft, beschleunigt für einen R4 sehr gut, man kann ihn im 4.Gang problemlos durchbeschleunigen. Bei Tempo 100 stehen gerade mal 3200 u/min. an. Einfach gesagt, wenn es drauf ankommt, schwimmt nicht nur im Verkehr mit ;-) Wenn wir tatsächlich über Tunnig reden, geht für mich im ersten Schritt Einström- vor Abgasseite. Nicht ohne Grund sind bei Gordini Motoren Querstromköpfe verbaut, die Steuerzeiten geändert, Fächerkrümmer verbaut usw. Keine Frage ein solcher Motor in einem R4 - ist schon lustig und es gibt ja auch etliche Beispiele. Und wenn es der ursprünglichen Zielsetzung entspricht - na dann nichts wie los. LG Stefan |