Bevorzugte Methode zum Türausbau


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Le Rally



R4-Novize
37 Beiträge

Bevorzugte Methode zum Türausbau, 17.01.2026 13:32


Hallo zusammen,

die Türen meines Sixties (GTL, 1985) brauchen etwas Zuwendung.
In der Scheune ist es mir zu kalt, daher möchte ich die Türen ausbauen.

Welches ist die bevorzugte Methode? Scharniere abschrauben oder Spannhülsen austreiben?

Alles ist noch in unberührtem Zustand und wurde noch nie getrennt. Daher vermute ich eine innige Verbindung der Spannhülsen. 
Aber da gab es ja ein Austreibwerkzeug.

Grüße aus dem Taunus
Ralf


boxerpauli



Profischrauber
971 Beiträge

RE: Bevorzugte Methode zum Türausbau, 17.01.2026 17:04


Servus Ralf,
nachdem 1985 schon die innenliegenden Scharniere verbaut wurden, macht der Ausbau an den Scharnieren Sinn. Die zwei Schrauben vom Halteband lösen, die vier Muttern der Scharniere zur Karosserie - fertig.

Viel Erfolg
Paul


Ingo Heitel


Profischrauber
693 Beiträge

RE: Bevorzugte Methode zum Türausbau, 18.01.2026 09:11


Liebe R4-Fans,

in den Rundschreiben beschreibt Renault das Bolzen austreiben.

Die Türen mit den versenkten Scharnieren habe ich aber immer abgeschraubt. ( An der Fahrertür erleichtert man sich die Arbeit, wenn man den Sicherungskasten löst. Bei den hinteren Türen muss man aufpassen, dass einem nicht die Muttern in den Pfosten fallen! )

Irgendwelche geheimnisvollen Unterlagbleche oder dergleichen hab ich dabei noch nie gefunden, welche eine Wiedermontage erschweren würden. Andererseits hätte ich Angst, an den filigranen Türen, Scharnieren oder Pfosten irgendwas zu verbiegen, wenn ich versuchen, die Bolzen auszutreiben...



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Le Rally



R4-Novize
37 Beiträge

RE: Bevorzugte Methode zum Türausbau, 20.01.2026 12:47


Danke Paul & Ingo,

so werde ich es machen.

Grüße Ralf


Le Rally



R4-Novize
37 Beiträge

RE: Bevorzugte Methode zum Türausbau, 12.02.2026 16:13


Hallo zusammen,

mal ein kleines Update.

Ich habe die linke hintere Tür ausgebaut, indem ich die Muttern in der B-Säule gelöst habe, wie vorgeschlagen. Das war problemlos möglich, allerdings ist mir dabei eine Mutter in den Türholm gefallen. Mit einem Teleskop-Magnetgreifer konnte ich sie jedoch schnell bergen.
Die Unterlegscheiben sind an die Muttern gepresst. Somit gab es hier keine Überraschung.

In der Tür habe ich auch noch zwei Fundstücke der Kinder des Vorbesitzers entdeckt. Einen kurzen Bleistift und einen Stein.

Mal schauen, was ich in den anderen Türen noch finde …

Der neue Dichtgummi wird in Etappen eingeklebt. Allerdings ist die Stelle beim Türschloss kritisch. Dort gibt es zwar wie am Anfang und am Ende einen spitzen Dorn, der den Türgummi fixieren soll, aber mit dem Kontaktkleber lässt sich da nichts einhaken. Ich habe das Problem dann mit Leinzwingen gelöst.

Nachdem der Kleber durchgetrocknet ist, wird noch etwas Fluid-Film in die Hohlräume gesprüht und mit der nächsten Tür weitergemacht.