Leerlaufeinstellung unmöglich bei Zenith 28IF
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Nachricht |
Ingo Heitel
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Leerlaufeinstellung unmöglich bei Zenith 28IF, 29 Apr. 2006 09:44
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Hallo R4 Fans,
bei den kleinen Zenithvergasern, die auf vielen R4 verbaut sind, kommt es immer wieder zu folgendem Problem: Der Motor reagiert nicht auf die Leerlaufgemischschraube. Mit Hilfe der Drosselklappenanschlagschraube lässt sich zwar noch so was wie ein Leerlauf einstellen - das geht aber dann über die Hauptdüse bei katastrophalen Abgaswerten. Hat schon jemand mal herausgefunden was hier kaputt oder verstopft ist und wie man den Fehler beseitigt?
Danke und viele Grüße
Ingo Heitel
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R4F6Alpine
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RE: Leerlaufeinstellung unmöglich bei Zenith 28IF, 02 May. 2006 14:09
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Hallo Ingo !
Das Problem beseitigst Du am besten mit einem neuen Vergaser. ;-)
Wenn Du von der Fahrerseite auf den Vergaser schaust, befindet sich die Gemischschraube links. Etwa 10mm darüber siehst Du eine ca. 10mm grosse Öffnung im Vergasergehäuse. Dort gehört eine Messing?scheibe rein, die dieses Loch luftdicht verschließt. Diese Scheibe fehlt bei Deinem Vergaser, daher wird das Leerlaufgemisch nicht mehr in den Ansaugbereich gesaugt. Das Gemisch kommt nur noch über die Hauptdüse und ist viel zu fett, lt. CO-Tester 5-10%.
Der 850er hat eine Scheibe, der 1100er rechts davon noch eine für den Unterdruckanschluß vom Zündverteiler.
Die Scheiben gibts beim freundlichen nicht einzeln, ich habe diese entweder aus gebrauchten Vergasern rausgenommen und eingeklebt / verstemmt oder auch schon aus einem Klebegewicht für Alufelgen eine ausgestanzt, darf aber nicht zu dick sein und nicht zu tief reinhauen, sonst kann das Gemisch dahinter nicht durch.
Gruß
ecki |
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Ingo Heitel
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RE: Messingscheibenverlust beim Zenith 28IF, 06 May. 2006 22:14
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Danke Ecki,
genau das wars!!! Mann, wie oft habe ich schon wegen diesem Problem andere Vergaser ausprobiert. Da die Zweite Bohrung offen bleibt fällt das fehlende Scheibchen nicht auf. Mit frisch verstemmtem Messingscheibchen lief das Motörle wieder als wäre nichts gewesen...
Nochmals Danke und Gruß Ingo Heitel
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